Geheime Anordnungen für geheime Spezialeinheiten - Montag, 10. November 2008
Es ist ein offenes Geheimnis, dass durch reguläre Militärverbände, die CIA und militärische Spezialeinheiten jenseits einer offiziellen Kriegserklärung und unter Verletzung der Souveränität von Staaten militärische Aktionen verdeckt hinter den Grenzen betroffener Staaten durchgeführt werden. Zum Teil mit stillschweigendem oder erklärtem Einverständnis, wenn sich die jeweilige Regierung im "Globalen Krieg gegen den Terror" mit den USA vereint sieht.
Zu aktuellen Beispielen zählt der Angriff von US-Helikoptern auf ein syrisches Dorf und die fortgesetzten Angriffe mit Killer-Drohnen der CIA und Air Force im pakistanischen Waziristan. Die schlichte Legitimation nach derartigen Übergriffen, die auch in der deutschen Presse unwidersprochen übernommen wird, lautet stets, dass ein hochrangiger Taliban oder Al-Qaida Führer per "Shoot-to-Kill" ausgeschaltet wurde oder der Angriff einem "Rückzugsraum" der Taliban oder der Al-Qaida galt. Ein wenig Licht auf diese Angriffspraktiken der Bush-Administration lässt der gestrige Artikel Secret Order Lets U.S. Raid Al Qaeda in Many Countries der New York Times fallen. Quellen bei den US-Geheimdiensten, dem Pentagon und der Bush-Administration haben der New York Times gesteckt, dass der ehemalige Verteidigungsminister Rumsfeld mit Genehmigung von Bush im Jahr 2004 die geheimgehaltene "Al Quaeda Netzwerk Ausführungsanordnung" erlassen hatte. In die Anordnung wurde eine Liste von 15 - 20 Staaten aufgenommen, die meisten im Nahen Osten, für die den militärischen Verbänden des Kommandos für Spezialoperationen und der CIA erlaubt wurde, ohne Einbeziehung und Informierung des betroffenen Staates oder erklärtem Krieg verdeckte Angriffe und Aufklärungsmissionen mit einem komprimierteren Genehmigungs- und Prüfverfahren durchzuführen. Das Verfahren sieht so aus, dass nur noch die direkte Genehmigung des Verteidigungsministers oder des Präsidenten für eine Aktion eingeholt werden muss, wenn von den vor Ort miteinander kooperienden Einheiten der Spezialkommandos und der CIA ein Einsatzbedarf angemeldet wird, statt die übliche militärische Bürokratie und Hierarchie bemühen zu müssen. ![]() Abbildung aus dem Handbuch FM-3-05.130 über unkonventionelle Kriegsführung und irreguläre Einsatzmethoden der Army Special Operations Kräfte, zu denen auch der Einsatz von Überwachungs- und Killer-Drohnen gehört, September 2008. Quelle: FAS/Secrecy News: Army Rethinks Unconventional Warfare. Wie es in dem Artikel weiter heißt, soll für den Iran eine Sonderregelung getroffen worden sein, die zwar das Eindringen in den iranischen Luftraum mit Überwachungs-Drohnen erlaubt, aber keine aktiven Angriffe. Ganz im Gegensatz zu Pakistan, für dessen Gebiete entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze der jetzige Verteidigungsminister Gates abgleitet von der Anordnung aus dem Jahr 2004 eine spezielle, ebenfalls unbekannte Anordnung erlassen haben soll, die CIA und die militärischen Spezialeinheiten anweist, Ziele in Pakistan zu selektieren, um sie danach zu attackieren, wenn der innere Zirkel des Nationalen Sicherheitsrats, das Commitee of Principals, sein OK fürs Töten gibt. Man kann gespannt sein, wie der neue "Hoffnungsträger" Obama mit diesen und anderen Anordnungen seines Vorgängers umgeht. Seine Initiation als oberster Geheimnisträger und Produzent neuer Geheimnisse hat er ja bereits hinter sich und passend eingeleitet: Auf die schlichte und für die "Nationale Sicherheit" sicherlich ungefährliche Frage, ob "das Briefing der Geheimdienste, das er jetzt täglich erhält, seine Sicht auf ein internationales Problem geändert habe", gab es nur die paranoide Antwort, "wenn es so wäre, würde ich es nicht sagen." Zur irregulären / unkonventionellen Kriegsführung der U.S. Special Forces siehe auch: Field Manual 3-05.201 - Special Forces Unconventional Warfare Operations (30.04.2003) Field Manual 3-05.202 - Special Forces Foreign Internal Defense Operations (02.02.2007)
Geschrieben von Kai Raven
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Bush-Clique weg vom Fenster - Mittwoch, 5. November 2008
Acht Jahre Bush und Cheney mit mittlerweile 4800 getöteten US-Soldaten durch die Kriege in Afghanistan und im Irak, die jeden Monat Milliarden von US$ verschlingen, einem miserablen politischen Ruf der USA, der amerikanischen Version der Hochwasser in Gestalt der Finanzkrisen, Schulden über Schulden für Staat und Bürger, Verelendung der Mittelschicht und noch mehr Elend für die Unterschicht, keinen größeren Bedrohungen der "Nationalen Sicherheit" und Terroranschlägen, die McCain und die Republikaner politisch ausschlachten konnten, mit immer weiteren Eingriffen in die Grundrechte und Ausbau des Geheimdienstapparats, mit einer versagenden Bush-Administration nach Ereignissen wie Katrina und 9/11 und und und.
![]() Aber gezweifelt habe ich doch angesichts der Frage, ob die Amerikaner wirklich dazu bereit waren, zum ersten Mal einen farbigen Präsidenten und eine farbige Familie ins White House zu lassen. Das sie es doch getan haben, ist mit das Positiviste am Ausgang dieser Wahl, auch für die Amerikaner selbst. Für Jubelschreie und Begeisterung für Obama und die Demokraten sehe ich (den)noch keinen Anlass – "Change" und "Yes, we can" sind zunächst wie alle anderen Aussagen nur Wörter, die sich prima auf blauem Hintergrund machen. Aber es ist einfach gut, dass wenigstens die Bush-Clique und die Republikaner endlich weg vom Fenster sind. Siehe auch: Wissenschaftsdienst Bundestag - Barack H. Obama - der künftige 44. Präsident der USA
Geschrieben von Kai Raven
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10:12
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Überwachungsroboter für große und kleine Gefängnisse - Freitag, 31. Oktober 2008
PopularMechanics hat einen interessanten Beitrag zu einem weiteren Typ der Mini-Roboter, die als rollende Videoüberwachungskamera bei Tag und Nacht für Aufklärung sorgen. Wie die anderen Roboter, wurde der Recon Scout von Recon Robotics für Spezialkräfte der Polizei und militärische Spezialeinheiten robust ausgelegt, damit er durch Fenster, Treppenhäuser und über Mauern geworfen oder von umbemannten Drohnen abgeworfen werden kann. 2007 wurde die erste Version des Recon Scouts vorgestellt, vorigen Monat der Recon Scout IR, der mit einer Infrarotkamera ausgestattet ist, um auch bei Nacht Überwachungsaufnahmen zu liefern. So sieht er aus:
![]()
Geschrieben von Kai Raven
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10:50
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Militärische Roboterschwärme für Hausdurchsuchungen - Donnerstag, 23. Oktober 2008
Die Science Fiction Fans werden die Sucher-Drohne aus "Dune" oder die Schwärme von Spider-Robotern aus dem Film "Minority Report" kennen, mit denen Menschen aufgespürt und ausgeschaltet werden können.
![]() ![]() ![]() Spider Suchroboter aus dem Film "Minority Report". Ähnlich wie bei den Schwarmverbänden unbemannter Drohnen, die im Idealfall nur noch von einem Flugoperator beaufsichtigt werden, aber ansonsten ihre Missionen aufeinander abgestimmt und autonom absolvieren, hat das US-Militär seit einiger Zeit auch Schwarmverbände von Bodenrobotern im Auge, die ein Operator beaufsichtigt. Ein Roboterschwarm aus 3 - 5 Robotern, jeder maximal 100 kg schwer, soll laut der Ausschreibung "im Innern von Gebäuden nach unkooperativen menschlichen Subjekten suchen und sie erkennen." Dafür soll im Rahmen des Projekts erforscht werden, welche Sensoren und Kameras die Roboter benötigen, um Körpermerkmale und -signale von Menschen zu erkennen, welche Software nötigt ist, damit sich die Roboter des Teams während ihrer Durchsuchungsaufträge miteinander koordinieren und in begrenztem Umfang Abwehrhandlungen der aufzuspürenden Personen umgehen können. Dazu zählt u. a. auch die Abschirmung des Operators, dessen Funktionen und Rollen in Rahmen der zunächst semi-autonomen Robotermissionen ebenfalls Gegenstand des Projekts ist. Wie man sich das bildlich beim US-Militär vorstellt, kann man sich in Abbildungen zu den Forschungsallianzen mit US-Universitäten für die Entwicklung mikro-autonomer Systeme und Techniken anschauen. Mit der beabsichtigten Entwicklung von Roboterschwärmen für das Aufspüren von Menschen in Gebäuden stehen Programme der DARPA wie das VisiBuilding Forschungsprojekt in Verbindung, die darauf abzielen, Gebäude von außen transparent zu machen, um zunächst zu erkennen, wie ein Gebäude aufgebaut ist und ob sich überhaupt lohnende Zielobjekte in ihm verbergen wollen und die "Manhattan Projekte" zum Aufspüren, Verfolgen und Ausschalten von Gegnern.
Geschrieben von Kai Raven
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Vollversorgung für die überwachte Stadt - Donnerstag, 16. Oktober 2008
Oft sagen Bilder, Animationen und Filme mehr als tausend Worte. Ein Beispiel ist die immer noch geniale und zutreffende Flash-Animation Die schöne neue Welt der Überwachung.
Anlässlich der Heise Meldung zum Verkauf der Biometrie-Sparte von Motorola an die Safran Konzerngruppe bzw. Sagem Sécurité, die nicht nur allein wegen des Aufkaufs der Motorolasparte mit zu den größten und aufstrebenden Sicherheitskonzernen in Europ zählen und überall ihre Finger drin haben, wo es um RFID Funkchips und ID-Dokumente, Videoüberwachung oder biometrische Techniken mit zugehörigem IT-Equipment geht (ein Beispiel: Biometrische Vollerfassung und Identifizierung für Interpol und darüber hinaus), möchte ich Euch nicht die Flash-Präsentation von Motorolas Abteilung für Produkte zur öffentlichen Sicherheit für Regierungen zur Vollversorgung der überwachten Stadt vorenthalten, deren Sicherheitsnetze und -geräte laut Motorala für Behörden und Staaten "zur zweiten Natur" ihres Handelns werden sollen. Da ich nicht weiß, wie lange Motorola noch im Sicherheitsgeschäft mitmischen wird, ein paar Ausschnitte der wirklich liebevoll gestalteten Präsentation, die zeigt, dass Motorola noch mehr zu bieten hat als Fingerabdruck-Lesegeräte. Die Präsentation beginnt immer wieder mit dem gleichen Blick auf die Stadt, die es für die "öffentliche Sicherheit" zu kontrollieren und überwachen gilt. Danach geht es in rasender Fahrt durch die Häuserschluchten zum Ort des Geschehens, wo Motorola dann den potentiellen Kunden die dafür nötigen Instrumente vorführt. Die Orte und handelnden Personen sind austauschbar, mal können es "Polizisten", "Geheimdienstler", "Feuerwehrleute", "Soldaten", "private Sicherheitsfirmen" oder polizeilich-militärische "Spezialeinheiten" sein, die sich der Gerätschaften und Netzwerke bedienen. ![]() Die überwachte Stadt. Im Zentrum, kaum erkennbar, erhebt sich eine große Rauchwolke, die später zum Brandherd wird, eine Erinnerung des Betrachters an 9/11. ![]() ![]() Videoüberwachungskameras, die allein installiert oder in festen oder mobilen Mesh-Funknetzwerken miteinander vernetzt werden. ![]() Mobile Handgeräte zur Erfassung und zum Abgleich von Gesichtsbildern, Fingerbadrücken und Iris an jedem Ort. Hier ein Fingerabdrucklesegerät. ![]() Kommando- und Überwachunsgzentralen für Sicherheitsbehörden, in die alle Informationen, Videoüberwachungsaufnahmen usw. zusammenlaufen. ![]() ![]() ![]() Voll ausgerüstete Wagen für "Polizisten", mit denen sich auch aus dem Wagen Videoüberwachungsaufnahmen aufzeichnen, automatische Kennzeichenerkennung und der Kommunikationsaustausch mit polizeilichen Datenbanken durchführen lassen. ![]() Mobile Videoüberwachungskameras zum Aufklappen und Aufstellen, miteinander und zur Überwachungszentrale per Mesh-Funknetzwerk vernetzbar. ![]() ![]() Kleinere Überwachungszentralen mit Videoüberwachungskamers im Funknetz für alle Plätze, Gebäude und Institutionen, die ihr eigenes Überwachungsnetzwerk aufspannen wollen. Die vorgestellten Überwachungstechniken sind irgendwann alle bereits in Beiträgen des Weblogs aufgetaucht, denn es gibt nicht nur Safran und Motorola, es gibt mittlerweile neben Hunderten von Universitätseinrichtungen Hunderte, wenn nicht Tausende kleiner, mittelgroßer Unternehmen bis hin zu Konzernen, die solche Produkte selbst oder im Auftrag herstellen und es gibt Hunderte von Behörden und Regierungen, die sich brennend dafür interessieren. Siehe auch: findBIOMETRICS - SAFRAN to Acquire Motorola's Biometrics Business findBIOMETRICS - Accenture and Sagem Defense Securite Win Prime Contract for European Commission's Biometric Matching System (BMS)
Geschrieben von Kai Raven
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16:47
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Die neue Quälwaffe von Raytheon - Samstag, 11. Oktober 2008
Die AviationWeek überschlägt sich mit gleich drei Beiträgen zur neusten "Quälwaffe" von Raytheon. Gemeint ist die Millimeter-Mikrowellen Waffe "Silent Guardian", eine Weiterentwicklung und Verkleinerung von Raytheons "Active Denial System" (ADS-II) Mikrowellenwaffe, von der drei Systeme an die U. S. Air Force ausgeliefert wurden.
Wie die AviationWeek Beiträge berichten, wird mit dem "Silent Guardian Protection System" ein gebündelter Millimeter-Mikrowellenstrahl kurzzeitig auf Zielpersonen gerichtet – bis auf eine Entfernung von über 250 Metern – wo der Strahl die Haut knapp einen halben Millimeter durchdringt, gerade genug, um die freien Nervenenden in der Dermis zu erreichen, die Hitzereize aufnehmen, um bei den Zielpersonen den Eindruck eines starken Verbrennungsschmerzes zu erzeugen. Das die Waffe nicht darauf angelegt ist, nur vereinzelte Personen zu treffen, sondern schnell viele Personen, ergibt sich aus dem 360 Grad Drehkopf der Antenne, dem integrierten Zielerkennungs- und verfolgungssystems und einer Pause von zwei Sekunden zwischen zwei "Schüssen". Silent Guardian kann laut Raytheon auf Standard-Militärtransportern montiert und in Kampffahrzeuge integriert werden, bei weiterer Miniaturisierung oder größeren Bauformen der Militär-Roboter wohl bald auch auf Killer-Roboter. ![]() ![]() Das "Silent Guardian Protection System" Abbildungen: Raytheon. ![]() Das "Active Denial System" II. Abbildung: Raytheon. Gedacht ist Silent Guardian für den "nicht-tödlichen" Einsatz gegen Aufrührer und Aufständische, Demonstranten und alle Personen, die Widerstand gegen die Staatsgewalt leisten, um sie abzuschrecken, einzuschüchtern oder zu vertreiben, ohne sie direkt erschießen zu müssen. Raytheon drückt das in verschiedenen Texten so aus:
Das Silent Guardian Schutzsystem ist eine revolutionäre, weniger tödliche Anwendung mit gebündelter Energie, die Millimeterwellenenergie einsetzt, um Individuen oder Menschenaufläufe zurückzutreiben ohne Verletzungen hervorzurufen, weil der Strahl nur oberflächlich die Haut durchdringt. Diese Eigenschaften ermöglichen den Anwendern, Gegner zu stoppen, abzuschrecken und umkehren zu lassen, ohne tödliche Waffen einzusetzen.
Das legt nahe, neben Killer- und Überwachungs-Drohnen auch die Mikrowellenwaffen zunächst in den Testländern Irak, Afghanistan und Pakistan auszuprobieren, bevor es vielleicht Demonstrationen und Riots gegen den nächsten IWF- oder G8-Gipfel oder Parteikongress in den USA sind.Silent Guardian bietet eine Zone des Schutzes, die Leben rettet, Gegenstände schützt, Kollateralschäden minimiert und die taktische Qualität, Gewaltausbrüche zu kontrollieren. Es ruft präzisere Effekte auf größere Distanzen hervor als aktuelle, weniger tödliche Systeme und bietet die zeitnahe Befähigung, sich Respekt zu verschaffen und Aggressionen zu deeskalieren. Der fokussierte Strahl aus Mikrowellenernergie ruft eine unerträgliche Hitzeempfindung hervor, die getroffene Individuen dazu veranlasst zu fliehen oder in Deckung zu gehen. Silent Guardian ist gegen Staub, Regen und Salzwasser geschützt und unterstützt Operationen unter Bedingungen bis 53 Grad Celsius Umgebungstemperatur. Verschiedene kommerzielle und militärische Anwendungszwecke beinhalten Strafverfolgung, die Absicherung von Kontrollstellen, den Schutz von Einrichtungen, den Truppenschutz und friedenserhaltende Missionen. Wie ein AviationWeek Beitrag anmerkt, hat die Forschungs- und Entwicklungsbehörde des US-Justizministeriums (NIJ) bereits ihr Interesse an der Entwicklung einer kleineren Millimeterwellen-Mikrowellen Waffe in Gewehrform für kurze Distanzen zur Ausrüstung von Polizeikräften und -einheiten bekundet, die dort die Elektroschock-Waffen ergänzen könnten. Auf der Webseite des NIJ zum ADS heißt es, "dass NIJ hat einen kleinen, funktionsfähigen Prototypen des militärischen ADS entwickelt, den Polizisten und Gefängniswärter mit sich tragen können". Über den Zwischenstand der Entwicklung einer portablen Quälwaffe, die auch die Modifizierung der "Personnel Halting and Stimulation Response" (PHaSR) Laser-Waffe einschließt, die bereits 2005 für die U. S. Air Force projktiert wurde, berichtete NewScientiest im Beitrag US police could get 'pain beam' weapons vom 24. Dezember 2008. Die Behörde fährt u. a. zusammen mit der internationalen Vereinigung der Polizeichefs, die eine eigene Arbeitsgruppe zu "weniger tödlichen" Waffen unterhält, dem NIST, der Forschungsbehörde der britischen Polizei und der Homeland Security Advanced Research Projects Agency (HSARPA) des US-Heimatschutzministeriums eine eigene Forschungsinitiative zur Entwicklung und Produktion sogenannter "nicht-tödlicher" Waffen. Während sich das NIJ um den Einsatz von "nicht-tödlichen" Waffen durch zivile Polizei- und Disziplinierungskräfte kümmert, steht für den militärischen Bereich die gemeinsame Abteilung bzw. das gemeinsame Programm zu "nicht-tödlichen" Waffen (JNLWP) des US-Verteidigungsministerium, der Navy, Air Force, Army, Küstenwache, Marine und des Special Operations Kommando der Special Forces für den militärischen Bereich im Zentrum. Die nach oder wegen den Desastern und Erfahrungen während der "Friedensmissionen" UNOSOM I + II in Somalia im Jahr 1996 gegründete Abteilung vergibt Aufträge an die Produzenten, testet neue Prototypen und stößt ihre Entwicklung an, bildet in der Anwendung "nicht-tödlicher" Waffen aus und lässt über das Human Effects Center of Excellence (HECOE) die Risiken, Wirkungen und Schadenspotentiale "nicht-tödlicher" Waffen auf den menschlichen Organismus erforschen. Die Auf- und Ausrüstung ist also auch in diesem Bereich der "nicht-tödlichen" Waffen im vollen Schwange. Siehe auch die AviationWeek Beitrage High Power Microwave Nearly Operational, Frying the Foe, "Silent Guardian" Zaps Journo und den Artikel Gegner von Elektroschock-Waffen (in Frankreich) wurde bespitzelt im Tagesspiegel.
Geschrieben von Kai Raven
in Drohnen, Geheimdienst / Polizei, Hardware, Menschenrecht, Politik, Roboter, Rüstung, Wissenschaft
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21:16
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DARPA will mit GANDALF zaubern - Mittwoch, 8. Oktober 2008
The Register hatte im Beitrag DARPA to begin mysterious 'Project GANDALF' über ein neues, unter Geheimhaltung stehendes Projekt aus der Hexenküche der DARPA berichtet, das nach dem Magier im Herrn der Ringe mit dem Codenamen Gandalf" belegt wurde.
Der Beitrag gibt eine spärliche Information der DARPA zu "Gandalf" wieder:
The Gandalf program is an advanced technology and development and demonstration program that is seeking solutions to ... radio frequency (RF) geolocation and emitter identification using specific emitter identification (SEI) for specific signals of interest. The ultimate goal of the Gandalf program is to enable a set of handheld devices to be utilized to perform RF geolocation and SEI on RF signals of interest to the Gandalf program. The specific goals and performance objectives associated with RF geolocation and SEI for the Gandalf system are classified.
Also eine Reihe von Handgeräten, die Funkfrequenzen und spezielle Daten oder Identifizierungsdaten, die vom Sender abgestrahlt werden, ab- oder auffangen, um den Sender zu identifizieren und zu lokalisieren.Im Artikel wird gemutmaßt, dass Mobilfunkgeräte das Ziel sind, deren Träger man mit Hilfe der Handgeräte lokalisieren und verfolgen möchte. Wahrscheinlich hat man die Handys von "Terroristen" im weitesten Sinne und Kämpfern in Palästina, Pakistan, Afghanistan und im Irak im Auge, deren Funkverkehr bereits mit Drohnen überwacht wird. Da man alle Handys erfassen können möchte, denke ich nicht, dass man von Handys spricht, die bereits RFID Funchips enthalten oder GPS-Module. Hört sich fast danach an, als wollte die DARPA IMSI-Cather auf Handgerät-Größe schrumpfen lassen, die man dann drei Personen von Spezialkräften mitgibt, die dann "Basisstation" spielen, die IMSI abfangen und das Handy per Triangulation lokalisieren und verfolgen. Der Gedanke kommt mir jedenfalls nach Artikeln wie Tracking a suspect by mobile phone der BBC aus dem Jahr 2005. Würde auch in Woodwards geheime Militärprogramme zur Lokalisierung und Verfolgung mit anschließender Eliminierung hineinpassen. Oder ist das eine abwegige Spekulation? Diese Information könnte eine mögliche Erklärung bieten, in welche Richtung "Gandalf" auch gehen könnte. Im Budgetantrag der U. S. Army für Forschung und Entwicklung, der im Februar 2007 für das Jahr 2008 eingericht wurde, findet sich das Projekt 906 "TAC EW TECHNIQUES" (Taktische Techniken der Elektronischen Kriegsführung), das laut Antrag bis 2013 angelegt ist. Darin heißt es:
This project researches and applies key electronic warfare (EW) technologies to intercept and locate current and emerging threat communications and non-communications emitters to provide vital, quality combat information directly to users in a timely actionable manner in accordance with concepts for Future Force intelligence operations. This project contributes to the commanders ability to see the enemy, both as a unit and as part of a complex, adaptive organization, allowing a "See First, Understand First, Act First" standard of operations. This project investigates radio frequency (RF) collection and mapping technologies to offer real time emitter detection, location, and identification. Efforts include adding an autonomous RF collection capability and algorithms into tactical software defined radios to detect, locate and display enemy RF emissions. It also evolves electronic attack (EA) components into smaller, lower power, lightweight, common modules that counter modern threat Command, Control, Communications, Computers, Intelligence, Surveillance, and Reconnaissance (C4ISR) systems. In addition, this project enables a remote capability to disrupt, deny, or destroy threat communication signals. Other research areas include fusion (automated assimilation and synthesis) of battlefield intelligence data to enable interpretation of current and future enemy activities and allowing development of courses of action in time to act decisively and in a pre-emptive manner.
Siehe auch:In FY06, developed electronic support for the Future Force sensor model; integrated electronic support measure (ESM)/signals intelligence (SIGINT) algorithms into ground sensor systems; developed and investigated adaptive/smart antenna processing techniques to enhance baseline information operations system; investigated novel radio frequency probing and other techniques for detection, location, and selective neutralization of triggering devices. In FY07, collect target vulnerability data, continue development of adaptive array processors for use in a tactical setting to counter problems associated with multipath, co-channel, and co-site interference, and to provide a precise geolocation capability; develop more effective techniques using broad range of target focused information operations (IO) algorithms based on individual target transmission parameters rather than brute force techniques; begin development of effects based IO deception techniques to influence a potential targets plan of action. In FY08, will continue algorithm development for an expanded range of potential targets, as well as software development for data thinning and nodal analysis applications; will expand algorithms development for larger range of targets; will continue deception and effects algorithm development. In FY09, will investigate and develop techniques to engage emergent communications technologies for inclusion into IO techniques database; will refine IO techniques database for access and use by other users including Joint Service and other members of intelligence community Danger Room - Darpa Launches Secret 'Gandalf' Project
Geschrieben von Kai Raven
in Anonymität, Chips, Drohnen, Geheimdienst / Polizei, Internet / TeKo, Rüstung
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23:48
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CDU/CSU lässt wieder Säbel für Militärseinsatz im Inland rasseln - Sonntag, 5. Oktober 2008 Keine Ahnung, warum es die gestrige Agenturmeldung von Associated Press bis jetzt nicht in die Zeitungen geschafft hat, wo man doch sonst nicht zimperlich ist, per Copy & Paste die Seiten zu füllen. Auch bei diesem Thema schon abgestumpft?Dann spiele ich jetzt mal den Nachrichtenticker zu neuen Absichten der CDU/CSU, endlich die Bundeswehr im Inland aufmarschieren können zu lassen. War es in der Vergangenheit Artikel Art. 87a GG und danach Art. 35 GG, an denen die CDU/CSU und Bundesinnenminister Schäuble für seine ineinander verschmolzene innere und äußere Sicherheit herumschrauben wollen, damit die Bundeswehr öfters, schneller und leichter im Inland bei "Terrorbedrohungen" eingesetzt werden kann, ist es heute wieder Art. 35 GG, an den man den Hebel ansetzen will: Koalition berät über Bundeswehreinsatz im Innern
Noch ein paar Zitate, die seit Montag die Runde machen. Aktuell, weil sie zeigen, wie falsch die SPD spielt, weil es u. a. um die verfassungswidrige Durchsetzung der vom Bundesverfassungsgericht verbotenen Abwägung zwischen Menschenleben Unschuldiger und der Terrorabwehr beim Abschuss eines entführten Flugzeugs (Stichwort "Luftsicherheitsgesetz") oder Bombardierung eines Zuges geht und für später – zur Erinnerung:
(AP) Der Koalitionsausschuss wird sich auf seiner Sitzung am (morgigen) Sonntag im Kanzleramt auch mit dem Einsatz der Bundeswehr im Innern befassen. Dies verlautete am Samstag aus Regierungskreisen in Berlin. Geplant ist demnach eine Änderung des Artikels 35 des Grundgesetzes (Rechts- und Amtshilfe im Katastrophenfall). Der Bundesregierung soll es damit ermöglicht werden, im besonders schweren Unglücksfall den Einsatz der Bundeswehr im Innern anzuordnen, wenn polizeiliche Mittel nicht ausreichen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte in der Vergangenheit stets für weitergehende Gesetze geworben und dabei unter anderem eine Änderung des Grundgesetz-Artikels 87a (Aufgabe der Streitkräfte), Absatz 2 erwogen. Die Änderung des Artikels 35 sei die kleinere Lösung, verlautete aus den Kreisen. Die beiden neuen Absätze des Artikels 35 GG laut des Beitrags Bundeswehr darf im Inland eingreifen der Frankfurter Rundschau: (4) Reichen zur Abwehr eines besonders schweren Unglücksfalls polizeiliche Mittel nicht aus, kann die Bundesregierung den Einsatz von Streitkräften mit militärischen Mitteln anordnen. Soweit es dabei zur wirksamen Bekämpfung erforderlich ist, kann die Bundesregierung den Landesregierungen Weisungen erteilen. Maßnahmen der Bundesregierung nach den Sätzen 1 und 2 sind jederzeit auf Verlangen des Bundesrates im Übrigen unverzüglich nach Beseitigung der Gefahr aufzuheben. (5) Bei Gefahr im Verzug entscheidet der zuständige Bundesminister. Die Entscheidung der Bundesregierung ist unverzüglich nachzuholen. Zur "Abwehr eines besonders schweren Unglücksfalls" zählt als "Unglücksfall" auch ein Terroranschlag und andere "Fallkonstellationen" (siehe Zitat R. Grindel), zu den "militärischen Mitteln" soll auch der Flugzeug-Abschuss zählen, aufgrund der allgemeinen Formulierung aber auch der Abwurf von Bomben, der Abschuss von Raketen, die Besetzung mit Truppenverbänden des Heeres, Erschießungen, der Einsatz von Spezialeinheiten wie dem Kommando Spezialkräfte, das Einheiten wie dem britischen Special Air Service oder den amerikanischen Special Forces entspricht, von Kampf- und Überwachungs-Drohnen oder der militärischen Abhörer vom Kommando Strategische Aufklärung. Dafür erhält das Bundesinnen- und Bundesverteidigungsministerium eine "Eilfallbefugnis", mit der die Minister eigenmächtig die Anwendung der Mittel in Gang setzen können und die Entscheidungskompetenz, wann eine "Gefahr" besonders schwer und im Verzug ist. Die gleichen Kompetenzen kann die Bundesregierung, zunächst ohne Einspruchs- und Mitspracherecht der Länder, an sich ziehen, wenn das Kabinett und nicht eine Landesregierung entscheidet, das zur Gefahrenabwehr die Polizei nicht ausreicht.
"Es geht um den Beistand im Katastrophenfall, es geht nicht um die Militarisierung der deutschen Innenpolitik."
Mitte Oktober machten die Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion eine Kehrtwende – man sollte besser sagen, dass einzelne SPD-Politiker und SPD-Landesverbände gegen die Kooperation ihrer Justizministerin Brigitte Zypries und ihres Fraktionschefs und ehemaligen Verteidigungsminister Struck mit dem Innen- und Verteidigungsministerium aufbegehrten. Der hatte entgegen seiner früheren Verteidigung des Gemauschels im Koalitionsauschuss laut des Spiegel Artikels SPD gegen Grundgesetzänderung vom 14. Oktober 2008 erklärt, dass es "für die geplante Änderung der Verfassung keine Mehrheit in der Fraktion gebe" und "er werde daher Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble mitteilen, dass es 'so nicht' gehe."SPD-Generalsekretär Hubertus Heil (AP Meldung) Es geht um die Frage, wie kann die Bundesmarine ganz konkret helfen bei Unglücksfällen auf See, wo eigentlich die Wasserschutzpolizei zuständig wäre. Wir haben dafür einen Änderungsvorschlag für die Änderung des Artikels 35 Absatz 3 und 4 des Grundgesetzes vorgelegt. Das ist nun endlich akzeptiert worden von der Union, die das bisher immer damit verknüpft hat, dass sie einen anderen Verteidigungsbegriff im Artikel 87a Grundgesetz installieren wollte (...) Hier geht es eigentlich um eine Klarstellung, dass auch die Bundesmarine bei Notfällen auf See helfen darf (...) Das ist schon ein Einsatz der Bundeswehr im Inneren, allerdings nicht so, wie sich die Union das vorstellt zur Bekämpfung des allgemeinen Terrorismus, sondern bei der Bewältigung von Katastrophen und Notsituationen." SPD-Fraktionschef Peter Struck (Interview Deutschlandfunk) "Es wird einen Artikel 35 Absatz 5 geben, dass bei Gefahr im Verzuge der jeweils zuständige Bundesminister entscheidet, also etwa der Bundesinnenminister, und dann diese Maßnahme im Nachhinein von der Bundesregierung abgesegnet wird. Aber bei Gefahr im Verzug - und das wird natürlich sicherlich nicht auszuschließen sein, dass eine solche Fallkonstellation auch einmal existiert - entscheidet dann der fachlich und sachlich zuständige Bundesminister (...) Es ist so, dass wir ja in dieser Formulierung mit dem neuen Artikel 35 Absatz 4 die Fallkonstellation etwa treffen, dass ein mit Terroristen bemanntes Flugzeug abgeschossen werden kann (...) Und es wird in der Gesetzesbegründung zu diesem neuen Artikel 35 eine Passage geben - darauf hat sich die Koalition verständigt -, dass man bei Einsätzen, bei denen auch Dritte betroffen sind, vor der Rechtsordnung schon heute Bestand haben kann mit Handlungen, die im Notfall der Staat ergreifen kann. Dieses wird sozusagen nicht in einen Artikel des Grundgesetzes gegossen, aber wir werden in der Gesetzesbegründung verankern, dass sich die Koalition einig ist, dass bereits heute der Artikel 87a des Grundgesetzes, der den sogenannten Verteidigungsfall betrifft, eine Rechtsgrundlage schafft, um in Extremsituationen auch hier den Staat handlungsfähig zu machen. Bundestagsabgeordenter der CDU und Mitglied des Innenausschusses des Bundestages Reinhard Grindel (Interview Deutschlandfunk) "Wir haben jetzt einen Weg gefunden, dass der Einsatz der Bundeswehr in ganz bestimmten, begrenzten Fällen auch gestaltet werden kann." Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion Volker Kauder (verschiedene Presseagenturmeldungen) "Es wird aber weder eine Militarisierung der Innenpolitik noch eine Verwischung der Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit oder einen neuen Verteidigungsfall geben. Die Bundeswehr wird künftig auch nicht im zivilen Objektschutz eingesetzt. All diese Wünsche hat die SPD abgewehrt. Es geht nur um die Amtshilfe...Vereinfacht kann man sagen, militärisches Mittel ist alles, was schießt, also Waffen und Waffensysteme, über die nur die Streitkräfte verfügen." Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (Interview Frankfurter Rundschau) Im gleichen Artikel und im Zeit Artikel "Terrorismusbekämpfung ist keine Kriegsführung" vom 10. Oktober 2008 ließ sich der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses Sebastian Edathy zur Grundgesetzänderung vernehmen: "Dieser Vorschlag ist eine qualitative Verschiebung der Sicherheitsarchitektur und so nicht akzeptabel", er wäre "in dieser Form nicht konsensfähig, weil zu weitgehend" und bedeute die "völlige Öffnung des Bundeswehr-Einsatzes im Inneren". In der Zeit kam von ihm noch hinzu, dass "eine solche Grundgesetzänderung die Sicherheitsarchitektur in Deutschland nicht unerheblich verändern würde", aber letztendlich sieht er nur einen "minimalen Änderungsbedarf". Um die anderen Genossen in der Fraktion und in den SPD-Landesverbänden von den "minimalen Änderungen" zu überzeugen und das Gesetz vielleicht trotz des erklärten Widerstands der an Landesregierungen beteiligten FDP-Landesverbände durch den Bundesrat gedrückt zu bekommen, wird der Militäreinsatz fürs Innere Thema eines SPD-Sonderparteitags und einer von Struck und Zypries initiierten SPD-Arbeitsgruppe. Die CDU/CSU zeigte sich erbost darüber, dass sie noch nicht losmarschieren kann und forderte die SPD auf, sich an das Gemauschel im Koalitionsausschuss zu halten. Da in den vorangegangenen Beiträgen bereits alles gesagt ist, spare ich mir weitere Kommentare. Aha (alle substanzlosen Wiedergaben von Agenturmeldungen wurden ausgeklammert): taz - Schäuble setzt sich durch - Bundeswehr gegen den inneren Feind und Bundeswehr darf bald im Inland töten - Militär soll Polizei ergänzen Handelsblatt - Bundeswehreinsätze künftig auch im Inland Spiegel - Interview mit Verfassungsrechtler Werner Heun über den Entwurf zur Grundgesetzänderung (08.10.2008) tagesschau - Widerstand gegen Bundeswehreinsatz im Inland (08.10.2008) Telepolis - Interview mit dem verteidigungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagfraktion Rainer Arnold (09.10.2008)
Geschrieben von Kai Raven
in Geheimdienst / Polizei, Grundrecht, Menschenrecht, Politik, Rüstung, Terror
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