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    <title>ravenhorst - Drohnen</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/</link>
    <description>Wenn Du das Weblog liest, wirst Du nie wieder ruhig schlafen.</description>
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    <title>Googles Street View</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1842-Googles-Street-View.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Gesellschaft</category>
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            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Was haltet Ihr eigentlich von den Diskussionen um Google Street View und den Widersprüchen, die man dagegen einlegen kann?
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin da z. Zt. zwiespältiger Meinung. Mir gefällt der sommerlöchrige Negativ-Hype und die Konzentration auf Google überhaupt nicht. Ich finde, dass es schon einen Unterschied macht, ob ein Heer von Privatpersonen mit ihren Digicams durch die Straßen zieht und Aufnahmen zu privaten Zwecken (wenn auch mit zusätzlicher Zurschaustellung über die Foto- und Videoportale) ohne Profitabsichten oder Data Fusion Aktionen macht oder ein Konzern wie Google, dessen Produkte nicht nur für eigene Interessen auf den Markt kommen, sondern auch von Sicherheitsbehörden genutzt werden.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber andererseits - was ist jetzt genau der Unterschied zu Google Earth und ähnlichen satellitengestützten Diensten, die stillschweigend von allen genutzt und akzeptiert werden - doch eigentlich nur die horizontale statt der vertikalen Perspektive. Und was die Perspektive angeht, trifft ein Interesse an Googles Erderschließung auf ein nahezu völliges Desinteresse an der Erderkundung und -aufklärung durch ein immer größer werdendes Kontingent an Überwachungs-Drohnen und -Satelliten der zivilen und militärischen Sicherheitskräfte. Fühlt man seine Privatsphäre dort besser geschützt und aufgehoben?
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und sofern Personen und PKW-Kennzeichen tatsächlich und nicht reversibel unkenntlich, also nicht identifizierbar gemacht werden, Google keine Aufnahmen von privaten &quot;Räumen&quot; oder in private &quot;Räume&quot; hinein für Street View macht und es kein Echtzeit-System ist, in dem man Personen und Fahrzeuge live verfolgen kann, wäre ein Profiling und Tracking schwierig bis unmöglich. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann denke ich wiederum an den Versuch der systematischen und gleichzeitigen Erfassung und Kartierung von WLAN-Hotspots oder dem vermuteten Interesse Googles, Google Earth mittels Nahaufnahmen per Quadrocopter-Drohnen in die &quot;Tiefe des Raumes&quot; aufzurüsten (beides lässt sich auch &lt;a href=&quot;http://www.suasnews.com/2010/08/587/wi-fi-aerial-surveillance-platform-wasp/&quot; title=&quot;Wi-Fi Aerial Surveillance Platform&quot;&gt;kombinieren&lt;/a&gt;), um mal einen militärischen Begriff zu verwenden.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das steht eigentlich nur für ein paar von vielen Layern, die sich zukünftig zusätzlich zu den bekannten &quot;Ansichten&quot; über Google Earth, Street View und Maps legen könnten. Denkt man diese Layer mit Geolokalisierungs- und Identifizierungs-Funktionen in bald allen technischen &quot;Beacons&quot;, die man am oder irgendwann im Leib bei sich trägt, dem Drang, die komplette Realwelt per Ubiquitous Computing und Augmented Reality mit virtuellen Layern zu überlagen bzw. zu erschließen oder den gleichen Drang zur Datenverarbeitung und -visualisierung in Echtzeit mit Googles Street View zusammen und weiter, dann kommt man irgendwann &lt;a href=&quot;http://techflash.com/seattle/2010/02/video_bing_maps_at_ted.html&quot; title=&quot;Video: Bing Maps at TED&quot;&gt;woanders&lt;/a&gt; hin. Zu einer Verschmelzung aller Google Erderfassungssysteme, in der Bilder, Aufnahmen und Daten dynamisch, fast &quot;lebendig&quot; generiert und dargestellt werden, in denen jedes sich darin bewegende oder befindliche Objekt von einem sematischen Web an Zusatzinformationen, Querverweisen und Ursprüngen umgeben ist. Und zu den Objekten könnten dann auch ich mit meinen Arbeits- und Lebensorten zählen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vorbeugend und als Signal doch Widerspruch gegen Street View einlegen? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 13 Aug 2010 12:53:06 +0200</pubDate>
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    <title>Flug und Fluch des Wellenreiters</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1839-Flug-und-Fluch-des-Wellenreiters.html</link>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Da wir es in den beiden Beiträgen &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1267-Mit-MACH-10-in-den-Orbit-und-in-den-Krieg.html&quot;&gt;Mit MACH-10 in den Orbit und in den Krieg&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1276-Maschinen-fuer-den-schnellen-globalen-Kriegseinsatz.html&quot;&gt;Maschinen für den schnellen globalen Kriegseinsatz&lt;/a&gt; bereits mit der beschleunigten Kriegsführung per Ramjet / Scramjet Hyperschall-Antrieben für die Realisierung der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Strike&quot;&gt;schlagartigen Global Strike&lt;/a&gt; Angriffswünsche des US-Militärs zu tun hatten, an dieser Stelle der Hinweis auf ein weiteres, von der US Air Force als &quot;historisch&quot; bezeichnetes Ereignis, das am 26. Mai 2010 über dem Point Mugu Naval Air Warfare Center Sea Range Testgebiet im Pazifischen Ozean stattfand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie die Wright-Patterson Air Force Basis in ihrer Pressemeldung &lt;a href=&quot;http://www.wpafb.af.mil/news/story.asp?id=123206524&quot;&gt;X-51 Waverider makes historic hypersonic flight&lt;/a&gt; mitteilte, wurde gestern mit einem B-52 Stratofortress Bomber die experimentelle X-51A Waverider Testrakete in einer Höhe von 50000 Fuß über dem Testgebiet ausgeklinkt. Danach beschleunigte ein taktischer Raketen-Booster der Army die X-51A Waverider zunächst auf eine Geschwindigkeit von Mach 4,8. Nach Abkoppelung des Boosters wurde der Scramjet Antrieb aktiviert, der von dem Unternehmen &lt;a href=&quot;http://www.pw.utc.com/&quot;&gt;Pratt &amp;#38; Whitney Rocketdyne&lt;/a&gt; (klingt auch ein wenig nach &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Cyberdyne_Systems&quot;&gt;Cyberdyne Systems&lt;/a&gt;, gell?) gebaut wurde. Weitere Beteiligte am Bau und der Konstruktion der X-51A sind die DARPA, die Skunkworks Abteilung für experimentelle Fluggeräte bei Boeing und das Air Force Research Laboratory.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; width: 500px&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/27-05-20-x51a_waverider.jpg&quot; alt=&quot;X-51A Waverider&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;357&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;X-51A Waverider&lt;br /&gt;Foto: Wright-Patterson Air Force Base / Pratt &amp;#38; Whitney Rocketdyne.
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Der Scramjet Antrieb und beschleunigte die X-51A für weitere 200 Sekunden. Dabei erhöhte sich die Geschwindigkeit der X-51A noch einmal auf Mach 5. Zum Vergleich: Die Spitzen-Geschwindigkeit der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_SR-71&quot;&gt;SR-71 Blackbird&lt;/a&gt; von Lockheed lag bei ca. Mach 3, ein Marschflugkörper wie die deutsch-spanische &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Taurus_%28Marschflugk%C3%B6rper%29&quot;&gt;Taurus&lt;/a&gt; Cruise Missile erreicht maximal Mach 0,95, die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/AGM-114_Hellfire&quot;&gt;Hellfire&lt;/a&gt; Raketen Mach 1,7.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich war laut der &lt;a href=&quot;http://www.wpafb.af.mil/news/story.asp?id=123205546&quot;&gt;Ankündigung des Testflugs&lt;/a&gt; eine Dauer von 5 Minuten bei einer Spitzengeschwindigkeit von Mach 6 geplant, aber wegen einer &quot;Antriebs-Anomalie&quot; wurde der Flug nach 200 Sekunden abgebrochen. Im Vergleich zu den 10 - 16 Sekunden bei Mach 7 der X-43A Testrakete im Jahr 2004 (s. Links oben) aber ein weiterer Hüpfer vorwärts. Zumal auch dieser Testflug der Gewinnung von Daten über die Flugeigenschaften, das verwendete Material und die Stabilität des Flugkörpers für weitere Experimente diente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das sich nicht nur das US-Miltär für den Scramjet interessiert, u. a. als neuer Antrieb für zukünftige Mittel- und Langstreckenrakete, für die Abwehr-Raketen ihrer &quot;Schutzschirme&quot; gegen Langstrecken- bzw. Interkontinental-Raketen, für unbemannte Killer-Drohnen oder gar für Truppen-Transporter, wurde ja bereits andernorts erwähnt. Spätestens in ein, zwei Jahrzehnten soll es was werden mit dem Scramjet, was ja passend wäre, wenn bis dahin global überall die Hütte brennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich Videos anschauen will: Bei DVIDS gibt es ein Video zu den &lt;a href=&quot;http://www.dvidshub.net/?script=video/video_show.php&amp;amp;id=86383&quot;&gt;Vorbereitungen&lt;/a&gt;, dem &lt;a href=&quot;http://www.dvidshub.net/?script=video/video_show.php&amp;amp;id=86376&quot;&gt;Start mit dem B-52 Bomber&lt;/a&gt; und dem &lt;a href=&quot;http://www.dvidshub.net/?script=video/video_show.php&amp;amp;id=86373&quot;&gt;Testflug der X-51A&lt;/a&gt;. Interessant ist auch der Artikel &lt;a href=&quot;http://www.popularmechanics.com/technology/military/4203874&quot;&gt;Hypersonic Cruise Missile: America&#039;s New Global Strike Weapon&lt;/a&gt; von Noah Shachtman bei Popular Mechanics.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ares Weblog der Aviation Week berichtete im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3af09651dc-a95d-4230-b87a-34f27288d46c&quot;&gt;Hypersonic BrahMos Missile Ready for Testing by 2015&lt;/a&gt; über die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/BrahMos&quot;&gt;BrahMos Überschall-Marschflugkörper&lt;/a&gt;, einem russisch-indischen Gemeinschaftsprojekt, das laut der Aussage des BrahMos Aerospace CEO im Ares Beitrag eine Hyperschall-Version des Raketensystems in der Planung hat. Testbeginn wie gesagt ab 2015. 
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    <pubDate>Thu, 27 May 2010 16:33:05 +0200</pubDate>
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    <title>Bundeswehr leiht sich ein paar Überwachungsdrohnen</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1815-Bundeswehr-leiht-sich-ein-paar-UEberwachungsdrohnen.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Rüstung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Über die Pläne der Bundeswehr, sich mit Predator B oder Heron eine größere Drohne für ihr Drohnen-Programm zuzulegen, hatte ich in den Beiträgen &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1525-Kleine-und-grosse-Drohnen-der-Bundeswehr.html&quot;&gt;Kleine und große Drohnen der Bundeswehr&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1614-Drohnen-im-Radioaether-und-in-der-Luft.html&quot;&gt;Drohnen im Radioäther und in der Luft&lt;/a&gt; berichtet. Laut der Rheinmetall Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.rheinmetall-detec.com/index.php?lang=2&amp;amp;fid=5180&quot;&gt;Heron-Aufklärungsdrohnen für die Bundeswehr - Verbesserter Schutz für die deutschen Truppen in Afghanistan&lt;/a&gt;  scheint man sich vorerst auf die &lt;a href=&quot;http://www.iai.co.il/18900-16382-en/BusinessAreas_UnmannedAirSystems_HeronFamily.aspx&quot;&gt;Heron-1 Drohne&lt;/a&gt; geeinigt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den &quot;Deal&quot; haben sich die beiden Rüstungskonzerne Rheinmetall &amp;#8211; die bereits ein großes Kontingent der Drohnen im Programm der Bundeswehr stellen und Israel Aerospace Industries (IAI) zusammen mit dem BWB ein Ausleih-Modell ausgedacht. Denn statt des Kaufs einer Drohne hat das &lt;a href=&quot;http://www.bwb.org/&quot;&gt;Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB)&lt;/a&gt;, bei dem es wie gewohnt keine aktuellen Informationen gibt, einen Service-Vertrag mit den Konzernen unterzeichntet, der für nicht genannte Millionenbeiträge das Leasing der Drohne für die Bundeswehr vorsieht. Genaue Zahlen könnten ja mal Abgeordnete der neuen Opposition über eine Anfrage in Erfahrung bringen. Der Leasing-Vertrag läuft zunächst für ein jahr mit der Option der Verlängerung um zwei weitere Jahre.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 500px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-10-09-heron.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;368&quot; alt=&quot;SAATEG MALE Heron&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;Heron-1 Drohne in den &lt;a href=&quot;http://www.afcea.de/fileadmin/downloads/Young_AFCEAns_Meetings/September%202009/Heeresvortrag_fuer_AFCEA_2_Sep_09.pdf&quot;&gt;Vortragsfolien von OTL H.-G. Neuhaus: &quot;Nutzung von Aufklärungsergebnissen im Einsatzgebiet&quot;&lt;/a&gt;.
&lt;/div&gt;
Die Heron-1 Drohne wird dabei vom Hersteller IAI geliefert und bestückt, während Rheinmetall das gesamte &quot;Service-Paket&quot; übernimmt, sprich Wartung, Reparaturen, Logistik. Zur Ausrüstung der Drohne in der deutschen Variante zählen ein Synthetic Aperture Radar System, elekto-optische und Infrarot Kameras. Die ausgeliehenen Heron Drohnen werden damit primär als Überwachungsdrohnen zum Einsatz kommen und nicht als raketenbestückte &quot;Killerdrohne&quot;. Die ersten Ausklärungseinsätze sind ab Mitte 2010 in Nordafghanistan vorgesehen, wo ja die Bundeswehr hauptverantwortlich ausbildet, patrouilliert und kämpft. Von Interesse wäre auch die Frage, in welchem Ausmaß und mit welchen technischen Mitteln die Heron Drohnen bei gemeinsamen Einsätzen mit anderen Truppen eingebunden werden, sprich ob sie zum Beispiel auch für den &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1762-Geheime-Deals-und-Technik-fuer-den-schmutzigen-Drohnen-Krieg-in-Pakistan.html&quot;&gt;Drohnenkrieg der US-Truppen und Geheimdienste&lt;/a&gt; in den Südprovinzen Pakistans abgestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abseits der konkreten Aufträge in Afghanistan und anderen Gebieten wird die Heron Drohne eine der ersten Drohnen mit mittlerer Flughöhe und langer Einsatzdauer (MALE, Medium Altitude Long Endurance) sein, die neben den EuroHawk Drohnen und den SAR-Lupe Satelliten von der Bundeswehr als wichtige Komponente des &quot;Systems Abbildender Aufklärung in der Tiefe des Einsatzgebietes&quot; (SAATEG) eingesetzt wird.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 500px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-10-09-eurohawk1.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;249&quot; alt=&quot;Euro Hawk&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-10-09-eurohawk2.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;222&quot; alt=&quot;Euro Hawk&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;Bilder von der &lt;a href=&quot;http://www.irconnect.com/noc/press/pages/news_releases.html?d=175129&quot;&gt;Zeremonie in Palmdale, Kalifornien am 9.10.2009&lt;/a&gt; anlässlich der Vorstellung der ersten Euro Hawk Drohne der EuroHawk GmbH (Northrop Grumman &amp;#38; EADS) &amp;#8211; der deutschen / europäischen Version der amerikanischen Global Hawk HALE (High Altitude Ling Endurance) Drohne &amp;#8211; für COMINT / ELINT Überwachungsmissionen der Bundeswehr und der NATO vor Vertretern der Luftwaffe, des Bundesverteidigungsministeriums und der beiden Konzerne.&lt;br /&gt;Quelle: Northrop Grumman.&lt;/div&gt;
Die vorläufigen &quot;Verlierer&quot; der Verhandlungen wären die Rüstungskonzerne General Atomics, Raytheon und Diehl, die sich mit der Predator B Drohne in einen Deal einbringen wollten. Aber was noch nicht ist, kann noch werden, denn sowohl in dem oben verlinkten Vortrag, als auch in der Rheinmetall Pressemitteilung wird das Leihen der Heron-1 Drohne nur als Zwischenlösung betrachtet, bis man sich für den endgültigen Kauf eines anderen Drohnenmodells für SAATEG entschieden hat. So heißt es bei Rheinmetall: &quot;Der Auftrag sieht die kurzfristige Bereitstellung von zwei Drohnensystemen mit insgesamt drei Fluggeräten des Typs Heron auf dem Wege des Leasings vor. Damit wird eine Fähigkeitslücke geschlossen, bis über eine endgültige Beschaffungslösung für das Programm SAATEG (System zur abbildenden Aufklärung in der Tiefe des Einsatzgebietes) entschieden sein wird&quot;. Ob das dann die Heron TP Drohne von IAI, ein Predator von General Atomics oder eine Drohne sein wird, die aus einem der gemeinsamen Projekte zur Entwicklung von Drohnen für die Streitkräfte der EU-Mitgliedsstaaten hervorgeht, bleibt abzuwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie das Ares Weblog am 11.02.2010 in dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3a37ea591a-e031-4cb7-a041-c302d5aaefa2&quot;&gt;German Heron Prepares for Afghanistan&lt;/a&gt; mitteilte, werden ab März 2010 drei Heron-1 Drohnen der Luftwaffe mit einer Bodenkontrollstation für die taktische Luftaufklärung nach Afghanistan verlegt und sind dort dem Regionalkommando Nord der ISAF unterstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
Luftwaffe - &lt;a href=&quot;http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKId_dxB8lB2F7O-pFw0aCUVH1vfV-P_NxU_QD9gtyIckdHRUUAl64xJQ!!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfR0xH?yw_contentURL=%2F01DB060000000001%2FW283CCCM433INFODE%2Fcontent.jsp&quot;&gt;Vom Flugzeugführer zum Operator für unbemannte Luftfahrzeuge&lt;/a&gt; (08.03.2010)&lt;br /&gt;
Luftwaffe - &lt;a href=&quot;http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKI9zR1BMmB2e4-AfqRmKJezkiiQSmp-t76vh75uan6AfoFuaER5Y6OigCK49Ds/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfM0pLUA!!?yw_contentURL=%2F01DB060000000001%2FW282QGJ8338INFODE%2Fcontent.jsp&quot;&gt;Projekt HERON 1 auf gutem Weg&lt;/a&gt; (16.02.2010)&lt;br /&gt;
Defence Professional - &lt;a href=&quot;http://www.defpro.com/news/details/10880/&quot;&gt;Rheinmetall Defence and Israel Aerospace Industries to Provide ISR Services for German Armed Forces in Afghanistan&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ares Blog - &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3a79bd3fd1-ad48-45ca-855e-305737791e06&quot;&gt;Luftwaffe MALE UAV Deal&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
NDR - &lt;a href=&quot;http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/streitkraeftesendemanuskript160.pdf&quot;&gt;Sendemanuskript Leasen statt kaufen – warum die Luftwaffe für Afghanistan nicht die eigentlich gewünschten Aufklärungsdrohnen bekommt&lt;/a&gt; vom 25.07.2009&lt;br /&gt;
DIP - &lt;a href=&quot;http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/116/1611620.pdf&quot;&gt;Antwort der Bundesregierung&lt;/a&gt; zur Anfrage der FDP zum &quot;Stand der Einführung Unbemannter Luftfahrzeuge (Unmanned Aerial Vehicles) in die Bundeswehr&quot; vom 15.01.2009 
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    <pubDate>Wed, 28 Oct 2009 15:05:04 +0100</pubDate>
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    <title>Drohnen für Skynet</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1797-Drohnen-fuer-Skynet.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Die Europäische Verteidigungsagentur (EDA) plaudert in der &lt;a href=&quot;http://www.eda.europa.eu/WebUtils/downloadfile.aspx?fileid=488&quot;&gt;Februarausgabe&lt;/a&gt; ihres Bulletin über zukünftige Strategien und Projekte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zwei der Projekte drehen sich um die Entwicklung einer gemeinsamen Überwachungs- und Killer-Drohne. Wie es in dem Bulletin heißt, hatte man 2006 für eine unbemannte ISTAR (&quot;Intelligence, Surveillance, Target Acquisition and Reconnaissance&quot;) Sensor-Plattform für Kriegsschiffe die Initiative zur Entwicklung und Bau der &quot;Maritime Tactical Unmanned Aerial System&quot; (MTUAS) Drohne gestartet. Da taktische Drohnen natürlich auch bei Luftwaffen, Landstreitkräften und militärischen Spezialkommandos immer mehr Verwendung finden, dachte man sich die Drohne so zu konzipieren, dass sie zukünftig für alle Streitkräfte geeignet ist und benannte die MTUAS Initiative in das &quot;Future Unmanned Aerial Systems&quot; (FUAS) Projekt um, an dem zur Zeit neben Deutschland Finnland, Frankreich, Polen, Portugal, Spanien und Schweden teilnimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Witzig ist die beigefügte Abbildung im Beitrag, denn es zeigt die taktische Langstrecken-Drohne &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/940-Neue-UAVs-am-Horizont-fuer-die-globale-und-urbane-Kriegsfuehrung.html&quot;&gt;Taranis&lt;/a&gt;, die seit 2006 bis 2010 von Großbritannien, das gar nicht am FUAS Projekt beteiligt ist, für Erprobungszwecke in Eigenregie von BAE Systems entwickelt wird.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 440px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-taranis1.jpg&quot; alt=&quot;Taranis&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;Taranis im EDA Bulletin.&lt;br /&gt;Abbildung: EDA.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-taranis2.jpg&quot; alt=&quot;Taranis&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mod.uk/DefenceInternet/DefenceNews/EquipmentAndLogistics/TaranisThundersForward.htm&quot;&gt;Taranis&lt;/a&gt; von BAE Systems über malerischer britischer Landschaft.&lt;br /&gt;Abbildung: Brit. Ministry of Defense.
&lt;/div&gt;
Statt Taranis könnte die FUAS Drohne auch ein Nachfolger des &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/565-UAVs-fuer-Europas-Grenzen.html&quot;&gt;europäischen nEUROn Killer-Drohnen Projekts&lt;/a&gt; werden, das im Jahr 2006 unter Führung des französischen Rüstungskonzerns Dassault Aviation begann. Über den aktuellen Stand der &lt;a href=&quot;http://www.dassault-aviation.com/en/defense/neuron/introduction.html?L=1&quot;&gt;nEUROn Drohne&lt;/a&gt; und ihres Vorgängers, der &lt;a href=&quot;http://www.dassault-aviation.com/en/aviation/press/press-kits/2008/first-fully-autonomous-flight-for-ave-drone.html?L=1&quot;&gt;AVE Test-Drohne&lt;/a&gt; von Dassault Aviation, berichtete Defence Talk im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.defencetalk.com/news/publish/airforce/nEUROn_Unmanned_Air_Combat_vehicle_Program_Takes_Shape100016933.php&quot;&gt;nEUROn Unmanned Air Combat vehicle Program Takes Shape&lt;/a&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 650px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-neuron1.jpg&quot; alt=&quot;nEUROn&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-neuron2.jpg&quot; alt=&quot;nEUROn&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;nEUROn als Modell im ONERA Windkanal und in einer künstlerischen Studie.&lt;br /&gt;Abbildungen: Dassult Aviation.
&lt;/div&gt;
Demnach hat neben dem französischen Forschungs- und Entwicklungslaboratoriums für Luft- und Raumfahrt ONERA der Schweizer Rüstungskonzern RUAG 2008 zwei Tests mit nEURON Modellen im Windkanal durchgeführt und nachdem das Steuer- und Kontrollinterface nahezu komplett entwickelt sei, werde man sich nun dem Design und der Konstruktion der Bordsysteme, des Flugkörpers und der Materialen für die Stealth-Eigenschaften widmen. Einige Bestandteile sind auch schon produziert, aber bis zum ersten Testflug einer nEUROn Demonstrations-Drohne, der Ende 2011 stattfinden soll mit weiteren Testflügen bis 2013, findet die weitere Konstruktion durch alle beteiligten Firmen über eine virtuelle Plattform an Rechnern statt. Da Dassault selbst frühestens 2030 mit dem realen Einsatz einer in Europa entwicketen Kampf-Drohnen wie nEUROn rechnet, kann man sich ja Zeit lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie Dassault mit Neid anmerkt, fliegen andernorts Drohnen wie &quot;Taranis&quot;, &quot;nEUROn&quot; oder das angedachte europäische FUAS bereits Probeeinsätze von Flugzeugträgern und üben &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1267-Mit-MACH-10-in-den-Orbit-und-in-den-Krieg.html&quot;&gt;Raketenabschüsse&lt;/a&gt;. Wie das neueste unbemannte Kampf-Flugsystem (Unmanned Combat Air System, UCAS) &lt;a href=&quot;http://www.is.northropgrumman.com/systems/nucasx47b.html&quot;&gt;X-47B UCAS-D&lt;/a&gt; aus der X-4X Reihe von Northrop Grumman, das vom Rüstungskonzern Mitte Dezember 2008 &lt;a href=&quot;http://www.defense-update.com/newscast/1208/news/171208_ucasd_rollout_x47b.html&quot;&gt;präsentiert&lt;/a&gt; wurde. Zwei X-47B Test-Drohnen &quot;A-1&quot; und &quot;A-2&quot; werden zum Ende dieses Jahres von der U. S. Navy in den Erprobungsdienst gestellt, mit der ersten Landung auf einem Flugzeugträger im Jahr 2011, wie u. a. die Aviation Week im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/generic/story_channel.jsp?channel=defense&amp;amp;id=news/UCAS121808.xml&quot;&gt;Control Study For First Stealthy UCAS&lt;/a&gt; berichtete.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 650px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-x47b1.jpg&quot; alt=&quot;X-47B&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-x47b2.jpg&quot; alt=&quot;X-47B&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;X-47B UCAS-D&lt;br /&gt;Abbildungen: Northrop Grumman
&lt;/div&gt;
Schon merkwürdig, dass sich alle Drohnen fast bis aufs Haar gleichen. Entweder schaut man heftig voneinander ab oder es stellen sich &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1276-Maschinen-fuer-den-schnellen-globalen-Kriegseinsatz.html&quot;&gt;Konstruktionsprinzipien&lt;/a&gt; heraus, die für unbemannte Langstrecken-Drohnen mit Stealth-Eigenschaften am geeignetsten sind.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 400px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-2009-rq170.jpg&quot; alt=&quot;RQ-170 Sentinel Stealth UAV&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;285&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;Eine der neuen Überwachungsdrohnen aus Lockheed Martins &quot;Advanced Development Programs&quot; aka &quot;Skunk Works&quot;, das &lt;a href=&quot;http://www.af.mil/information/factsheets/factsheet.asp?fsID=16001&quot;&gt;RQ-170 Sentinel&lt;/a&gt; UAV mit Stealth Eigenschaften. Auch als &quot;Beast of Kandahar&quot; bekannt, weil es zuerst am internationalen Flughafen Kandahar in Afghanistan gesichtet wurde. Von der U. S. Air Force wird das &quot;Biest&quot; zur Aufklärung und Überwachung über Afghanistan, Pakistan, Iran und Nordkorea &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/RQ-170_Sentinel&quot;&gt;eingesetzt&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;
Aber zurück zu den europäischen Drohnen-Projekten. Ein weiteres Projekt der EDA ist die &quot;SIGAT&quot; Studie, die im Januar 2009 startet, über zwölf Monate durchgeführt wird und für die von der EDA mit dem Air4All Konsortium ein Vetrag über 1,56 Millionen € abgeschlossen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei der Studie geht es um die Problemlösungen, die bereits im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1441-Sportliche-Videoueberwachung-aus-der-Luft-in-der-Schweiz.html&quot;&gt;Sportliche Videoüberwachung aus der Luft in der Schweiz&lt;/a&gt; behandelt wurden: Wie bringt man unbemannt oder später autonom fliegende Drohnen im zivilen Luftraum unter, ohne das es zu Behinderungen und Kollisionen in den Luftkorridoren kommt. Die Frage stellt sich besonders, wenn man es in ein paar Jahren nicht mehr nur mit den im Vergleich &quot;gemächlich&quot; fliegenden Drohnen mit Propellerantrieb zu tun hat, sondern mit militärischen Drohnen, die mit Strahltriebwerken den europäischen Luftraum kreuzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Daneben widmet sich die SIGAT Studie insbesondere der Frage, wie die Neuordnung der Funkfrequenzen aussehen muss, um dem Bedarf militärischer Überwachungs- und Killer-Drohnen gerecht zu werden und die Zuweisung des Funkfrequenzsprektrums so zu gestalten, dass es mit dem des internationalen und europäischen Luftfahrtverkehrs harmoniert. Denn solche Drohnen benötigen Bandbreite nicht nur zur Steuerung und Kontrolle durch die Bodenstationen, sondern auch eine Menge, um sich untereinander bei Schwarm-Formationen zu koordinieren und eingesammelte Radar-, Videoüberwachungs- und Zielerfassungsdaten wieder zurückzufunken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein weiteres Motiv ist der Umstand, dass sich diese Fragen auch alle anderen Staaten im Ausland stellen, die ebenfalls über eine nennesnwerte Drohnen-Industrie verfügen oder sie gerade aufbauen, wie die USA, Israel und China. Diese Staaten und die dort beheimateten Rüstungskonzerne wollen solche Fragen natürlich in ihrem Sinne lösen und mit der SIGAT Studie bereitet man sich in Europa auf kommende Verhandlungen auf internationaler Ebene vor, um Antworten im Interesse der EDA und der europäischen Rüstungskonzerne liefern zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch:&lt;br /&gt;
Defense Industry Dailys Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.defenseindustrydaily.com/In-the-Loop-Armed-Robots-and-the-Future-of-War-05267/&quot;&gt;In the Loop? Armed Robots and the Future of War&lt;/a&gt; vom 28.01.2009, Danger Rooms Interview in &lt;a href=&quot;http://blog.wired.com/defense/2009/02/peter-singers-w.html&quot;&gt;Inside the Rise of the Warbots&lt;/a&gt; vom 04.02.2009, der Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3aa51292ca-d5bb-4bc7-92ce-870afd451734&quot;&gt;War &#039;bots, and Their Implications&lt;/a&gt; im Ares Weblog der Aviation Week vom 05.02.2009 und Amy Goodmans &lt;a href=&quot;http://www.democracynow.org/2009/2/6/wired_for_war_the_robotics_revolution&quot;&gt;Interview für Democracy Now!&lt;/a&gt; vom 06.02.2009 über &lt;a href=&quot;http://wiredforwar.pwsinger.com/&quot;&gt;Peter Singers Buch &quot;Wired for War&quot;&lt;/a&gt; zur revolutionären Roboterisierung der Schlachtfelder und Konflikte im 21. Jahrhundert. 
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    <pubDate>Wed, 28 Jan 2009 17:29:17 +0100</pubDate>
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    <title>Krabbelnde, springende und fliegende MAST Überwachungsroboter</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1789-Krabbelnde,-springende-und-fliegende-MAST-UEberwachungsroboter.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Roboter</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Der Aviation Week Artikel &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/generic/story_channel.jsp?channel=defense&amp;amp;id=news/BUG011209.xml&quot;&gt;Unmanned Vehicles Mimic Insects&lt;/a&gt; vom 12. Januar 2009 stellte die Zielsetzungen und Forschungsbereiche der Micro Autonomous Systems and Technology (MAST) and Collaborative Technology Allianz, über die im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1508-Unbemannte-Invasoren-in-der-Stadt.html&quot;&gt;Unbemannte Invasoren in der Stadt&lt;/a&gt; berichtet wurde, aus Sicht von Aaron Penkacik vor, dem Leiter der &lt;a href=&quot;http://www.baesystems.com/Businesses/EIS/&quot;&gt;Electronic &amp;#38; Integrated Solutions&lt;/a&gt; Abteilung von BAE Systems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
BAE Systems führt laut der Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.baesystems.com/Newsroom/NewsReleases/2008/autoGen_10832814523.html&quot;&gt;BAE Systems led team to develop miniature robots for military use&lt;/a&gt; vom 28. April 2008 die MAST Forschungsallianz an, die verschiedenste fliegende, hüpfende und kriechende Mini-Roboter für MAST entwickeln wird. Neben den BAE Forschungslabors sind die Universität von Kalifornien, das Institut für Technologie und das Jet Propulsion Labor in Kalifornien, das Institut für Technologie in Georgia, die Universität von New Mexico, die Technische Universität von North Carolina, die Universität von Mailand in Italien und die Universität von Sydney in Australien am MAST Programm beteiligt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Verwirklichung der MAST Albträume erhielt BAE Systems vom &lt;a href=&quot;http://www.arl.army.mil/&quot;&gt;U.S. Army Research Laboratory&lt;/a&gt; einen Forschungsvertrag über 38 Millionen US$, mit denen zunächst bis 2013 mit Option zur Verlängerung bis 2018 die MAST Mini-Roboter erforscht und entwickelt werden sollen. Mit dem Masseneinsatz der Mini-Überwachungsroboter dürfte also bis zu den 20er Jahren dieses Jahrhunderts nicht zu rechnen sein. Bis dahin hat man vielleicht auch das Ausmaß an Effizienz und Miniaturisierung der Körperkonstruktionen, Sensoren, Kommunikationsmodule und Energiequellen erreicht, dass die Roboter tatsächlich in Bau gehehn können.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bereits im Beitrag über die &quot;Invasoren&quot; beschrieben, geht es darum, die Mechanismen und Funktionen bei Tieren zur Energieversorgung ihres motorischen Apparats, zur Kommunikation innerhalb eines Gruppen- oder Schwarmverbandes und besondere Bewegungs- und Flugeigenschaften von Insekten besser zu verstehen und sie auf insektoide Mini-Roboter zu übertragen. Die Mini-Roboter, die eines Tages autonom und sich selbst organisierend in &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1707-Militaerische-Roboterschwaerme-fuer-Hausdurchsuchungen.html&quot;&gt;Schwarmverbänden&lt;/a&gt; operieren sollen, fungieren dann als Knoten in Netzwerken, die der Kommunikation und Datenübertragung von Kampfverbänden dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Daneben stellt jeder Mini-Roboter die mobile Plattform für verschiedene Sensoren, zu denen laut der &lt;a href=&quot;http://www.eis.na.baesystems.com/media_resources/pdf/mast_faqs.pdf&quot;&gt;FAQ zu MAST&lt;/a&gt; Videokameras, Mikro-Radar, Mikrofone, Wärme- und Bewegungssensoren zählen, so dass sie zu &quot;Augen und Ohren&quot; der Einsatzkräfte werden, die für sie in &quot;städtischen Umgebungen und in komplexen Terrains&quot; wie Höhlen, Tunneln, Straßen, Wohnräumen und Häusern auf Spionagetour gehen oder sich mit ihren elektronischen Komponenten zur elektronischen Kriegsführung in fremde Netzwerke einhacken, um zum Beispiel Datenübertragungen und den Kommunikationsverkehr zu stören oder abzuhören. Im Aviation Week Artikel beschrieb Penkacik, wie ein arbeitsteiliger Einsatz einer Mini-Roboter Gruppe aussehen könnte: 
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;&quot;Du willst irgendwo Aktivitäten überwachen, weil Du denkst, dass man dort gerade dabei ist, Bomben zuammenzubauen. Wie würde der Schwarm aussehen, den du ausgesetzt hast, um die Überwachung für eine Woche zu gewährleisten? Er würde einen fliegenden Roboter mit einer Videokamera beinhalten, der auf einem Gebäude der Straße hockt und möglichweise solange im Schlaf-Modus bleibt, bis der akustische oder seismische Sensor eines &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/81-Rotundus.html&quot;&gt;krabbelnden Roboters innerhalb des Zielgebäudes&lt;/a&gt; die Ankunft eines Fahrzeugs feststellt. Über das ad hoc Netzwerk [der Roboter-Gruppe] werden die Sensoren [des fliegenden Roboters] aktiviert und dessen Überwachungsmission gestartet. Du kannst die Aktivitäten überwachen und zusätzliche Roboter dem Schwarm hinzufügen.&quot;&lt;/div&gt;
Eine optischen Eindruck von den Vorstellungen der BAE Systems Wissenschaftler bietet eine &lt;a href=&quot;http://www.eis.na.baesystems.com/media_resources/ast_mast1.htm&quot;&gt;Animation von BAE System&lt;/a&gt; zu MAST (hier als &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/files/bae_mast.mp4&quot;&gt;MP4 Datei&lt;/a&gt;), in der wie bereits zuvor in einer &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archves/1508-Unbemannte-Invasoren-in-der-Stadt.html&quot;&gt;Animation des Air Force Research Laboratory (AFRL)&lt;/a&gt; die fliegenden, krabbelnden und springen MAST Roboter 
in Spinnen-, Libellen und Vogelgestalt (neben einem &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1221-Taser-feuert-aus-allen-Rohren.html&quot;&gt;iRobot PackBot&lt;/a&gt;) ihren Auftritt bekommen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 424px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast1.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast2.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Größe der MAST Roboter die einer Biene bis zu einer Handfläche betragen soll, kann jeder Soldat eine bestimmte Menge der Mini-Roboter transportieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast3.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem Abwurf und dem Transport durch Drohnen aus der Luft kann auch ein IRobot PackBot die Roboter zum Einsatzziel transportieren und ausladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast4.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast5.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAST Roboter in Gestalt eines fliegenden Insekts und in Spinnenform.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast6.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Auskundschaften folgt die Auslöschung.
&lt;/div&gt;
Die Schwärme der Überwachungsroboter in Miniaturform werden so zur Weiterentwicklung der unbeaufsichtigten Sensoren am Boden (&quot;Unattended Ground Sensor&quot;, UGS), die bereits jetzt vom US-Militär eingesetzt werden und für die BAE Systems im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://www.baesystems.com/ProductsServices/bae_prod_eis_wolfpack.html&quot;&gt;UGS &quot;WolfPack&quot;&lt;/a&gt; Programms der DARPA von 2003 - 2006 Forschungs- und Entwicklungsarbeit betrieb. Im Gegensatz zu den statischen UGS werden die Rudel und Schwärme der insektoiden Roboter aber nicht nur die gesamte Bandbreite an Sensoren zur Überwachung abdecken, sondern sie sind mobil, können flexibel angeordnet und organisiert werden, wenn sie es nicht selbst tun und bringen aufgrund der baulichen Nachahmung ihrer Vorbilder aus der Natur eine Tarnung mit, die es noch schwieriger macht, sie üerhaupt zu entdecken oder wahrzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Abbildungen von BAE Systems zur möglichen Robotergestalt von der BAE &lt;a href=&quot;http://www.eis.na.baesystems.com/media_resources/ast_mast.htm&quot;&gt;Micro Autonomous Systems and Technology (MAST) Informationssseite&lt;/a&gt;:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 424px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mastlibelle.jpg&quot; alt=&quot;MAST Libelle&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mastspinne.jpg&quot; alt=&quot;MAST Libelle&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Abbildung zum Artikel &lt;a href=&quot;http://www.mitre.org/news/digest/advanced_research/02_10/millimeter.html&quot;&gt;Millimeter-scale Robots: Small in Stature, Big in Capability&lt;/a&gt; vom Februar 2010 von Mark Taczak, der in der MITRE Forschungsabteilung für Nanosysteme ebenfalls dabei ist, militärische &quot;Millirobots&quot; zu entwickeln. In seiner Vision hat jeder Soldat in einer Tasche eine Menge von Millirobotern dabei, die eine Größe von 3 - 6 cm aufweisen und als mobile Überwachungsmodule oder mobile Sensor-Knoten in Schwarm-Netzwerkverbänden aus zig Millirobots agieren.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 350px&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mitre_millirobot.jpg&quot; alt=&quot;MITRE Millirobot&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;250&quot; /&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 14 Jan 2009 11:48:19 +0100</pubDate>
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    <title>Geheime Deals und Technik für den schmutzigen Drohnen-Krieg in Pakistan</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1762-Geheime-Deals-und-Technik-fuer-den-schmutzigen-Drohnen-Krieg-in-Pakistan.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Chips</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
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            <category>Politik</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Die Washington Post berichtete am 16. November 2008 in ihrem Artikel &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/11/15/AR2008111502656.html&quot;&gt;Pakistan and U.S. Have Tacit Deal On Airstrikes&lt;/a&gt;, gestützt auf die Aussagen hochrangiger Amtspersonen, über einen informellen Deal, der im September 2008 zwischen der Bush-Administration und der Regierung Pakistans für den &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1658-Zum-Global-War-on-Terror-und-dem-roboterisierten-Tod-in-Stammesgebieten.html&quot;&gt;roboterisierten Drohnen-Krieg in Pakistan&lt;/a&gt; geschlossen wurde, über den schon lange bezüglich der Drohnen-Angriffe Vermutungen angestellt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach den Aussagen lautet dem Deal gemäß die Linie der CIA, des US-Militärs und der US-Regierung, keine Angriffe mit &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1502-Tote-Terroristen-und-jede-Menge-Kohle-fuer-Killer-Drohnen.html&quot;&gt;Predator&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1614-Drohnen-im-Radioaether-und-in-der-Luft.html&quot;&gt;Reaper&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1551-Drohnen-im-ZDF.html&quot;&gt;Global Hawk&lt;/a&gt; Drohnen in den Stammesgebieten zu bestätigen und Stillschweigen zu bewahren, während die Regierung Pakistans die Linie verfolgt, die Angriffe öffentlich für die pakistanische Öffentlichkeit zu missbilligen, die Desinformation zu streuen, die Angriffe würden sich auf die afghanische Seite der pakistanischen Grenzregion richten, aber im Hintergrund den Angriffen genauso stillschweigend zuzustimmen und Militärs wie auch den pakistanischen Geheimdienst mit den Amerikanern koopererieren zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für die enge Zusammenarbeit und gemeinsame Nutzung der Drohnen unter dem Kommando der US-Streitkräfte und Geheimdienste spricht auch die Aussage von General &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/David_D._McKiernan&quot; title=&quot;Wikipedia: David D. McKiernan&quot;&gt;David McKierman&lt;/a&gt;, Kommandeur der US-Truppen und zur Zeit der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/ISAF&quot; title=&quot;Wikipedia: ISAF&quot;&gt;ISAF&lt;/a&gt; Verbände in Afghanistan, in seiner &lt;a href=&quot;http://www.acus.org/event_blog/general-david-d-mckiernan-speaks-councils-commanders-series/transcript&quot;&gt;Rede beim Atlantic Council Think Tank am 18. November&lt;/a&gt; zum &quot;Dreier-Ausschuss&quot;, der sich aus ihm selbst, ISI-Geheimdienstchef General Pasha (s. u.), seinem Vorgänger und jetzigen Generalstabschef der Pakistanischen Armee General &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Ashfaq_Parvez_Kayani&quot; title=&quot;Wikipedia: Ashfaq Parvez Kayani&quot;&gt;Ashfaq Parvez Kayani&lt;/a&gt; und Vertretern der Armee Afghanistans zusammensetzt: &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;Wir tauschen Frequenzen aus, wir tauschen geheimdienstliche Informationen aus. Wir haben einen Videostream für Predator Drohnen, der im gemeinsamen Grenzkoordinationszentrum am &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Torkham&quot; title=&quot;Wikipedia: Torkham&quot;&gt;Torkham Gate&lt;/a&gt; [Anm.: wichtiger Grenzkontrollpunkt am &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Chaiber-Pass&quot; title=&quot;Wikipedia: Chaiber-Pass&quot;&gt;Chaiber-Pass&lt;/a&gt;] von der Pakistanischen Armee, der Afghanischen Armee und der ISAF genutzt wird. Wir koordinieren uns also auf verschiedenen Ebenen.&lt;/span&gt;&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie es in dem Artikel weiter heißt, folgten dem geheimen Deal im September ein intensiver Besuchsverkehr hochrangiger Militärs und Geheimdienstler beider Seiten. Pakistans Präsident &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Asif_Ali_Zardari&quot; title=&quot;Wikipedia: Asif Ali Zardari&quot;&gt;Zardari&lt;/a&gt; war im gleichen Monat des Deals &quot;auf Besuch&quot; bei Bush, General &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan664.html&quot; title=&quot;tagesschau - Generalleutnant Pasha wird neuer ISI-Chef&quot;&gt;Pasha&lt;/a&gt;, Chef des pakistanischen militärischen Geheimdienstes &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Inter-Services_Intelligence&quot; title=&quot;Wikipedia: Inter-Services Intelligence&quot;&gt;ISI&lt;/a&gt; traf Ende Oktober mit seinen amerikanischen Kollegen in Washington zusammen, US-General &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/David_H._Petraeus&quot; title=&quot;Wikipedia: David H. Petraeus&quot;&gt;Petraeus&lt;/a&gt;, ab Ende Oktober Chef des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Central_Command&quot; title=&quot;Wikipedia: United States Central Command&quot;&gt;Zentralkommandos (CENTCOM)&lt;/a&gt;, machte Anfang November eine Stippvisite in Pakistan und am 12. November gab es ein informelles Treffen zwischen CIA-Direktor &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_V._Hayden&quot; title=&quot;Wikipedia: Michael V. Hayden&quot;&gt;Michael Hayden&lt;/a&gt; und Präsident Zardari. Zweck der Gespräche war wohl, die Details des Deals und verdeckten Drohnen-Krieges auszuhandeln und auszuloten, wie es nach der US-Wahl weitergehen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht mehr direkt, aber indirekt zwischen den Zeilen wird die Vermutung geäußert, dass die enge Kooperation und Deckung Pakistans neben den 10 Milliarden US$ US-Militärhilfe seit 2001 auch mit den &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/iwf-gewaehrt-pakistan-milliardenkredit;2090260&quot; title=&quot;Handelsblatt - IWF gewährt Pakistan Milliardenkredit&quot;&gt;7,6 Milliarden US$&lt;/a&gt; erkauft wurde, die Pakistan vom IWF zur &quot;Bewältigung der Finanzkrise&quot; erhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Interessant ist auch ein Gespräch Zardaris mit dem demokratischen US-Senator &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/John_Kerry&quot; title=&quot;Wikipedia: John Kerry&quot;&gt;John F. Kerry&lt;/a&gt;, dass an die Washington Post herangetragen wurde. Laut des Gesprächs habe Zardari Kerry darauf hingewiesen, dass die US-Regierung erkennen müsse, dass Pakistan mehr geleistet habe, als die US-Regierung anerkenne und Pakistan ein Opfer des gleichen Aufruhrs sei, den die USA bekämpfe. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass weiter Waffen und Geld nach Pakistan fließen muss, auch unter &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1735-Bush-Clique-weg-vom-Fenster.html&quot;&gt;Obama&lt;/a&gt;. In dem Gespräch soll Zardari auch das Interesse Pakistans angemeldet haben, mit den gleichen Waffen beliefert zu werden, mit denen amerikanische Streitkräfte und Geheimdienste ihren Krieg in Afghanistan und Pakistan führen, sprich Killer-Drohnen und weiteres High-Tech Kampfgerät für Pakistans Militär und Geheimdienste &amp;#8211; &quot;geben sie [Anm.: die Killer-Drohnen] sie uns, wir sind ihre Verbündete&quot; soll Zardari Kelly gesagt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von dort spannt der Artikel den Bogen zu den neuen militärischen Systemen, die laut Vertretern der Antiterror-Behörden und -Abteilungen der USA in Pakistan verwendet werden und Gegenstand des Beitrags &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1636-Raetselraten-ueber-geheimes-Kill-Programm-des-US-Militaers.html&quot;&gt;Rätselraten über geheimes Kill-Programm des US-Militärs&lt;/a&gt; waren. Neben den Raketen, die von den Predator Drohnen der CIA abgefeuert werden, so der Artikel, habe man laut der Antiterrorvertreter während des Jahres &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;neue Hardware in der afghanisch-pakistanischen Grenzregion zum Einsatz gebracht, die es erlaube, die Bewegungen vermuteter Kämpfer sehr genau zu verfolgen&lt;/span&gt;&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur &quot;neuen Hardware&quot; für die &quot;Identifizierung, Aufspürung und Lokalisierung&quot;, von der &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;viel unter Geheimhaltung&lt;/span&gt;&quot; stehe, gehöre demnach der konzertierte Einsatz &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;leistungsfähiger Sensoren an Spionagesatelliten, von Flugzeugen, Luftschiffen und Drohnen jeder Größe verschiedenster Typen.&lt;/span&gt;&quot; Oder wie es der Staatssekretär für Geheimdienste im Pentagon &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/James_R._Clapper&quot; title=&quot;Wikipedia: James R. Clapper&quot;&gt;James R. Clapper Jr.&lt;/a&gt;, während einer Konferenz (wohl dem &lt;a href=&quot;http://www.geoint2008.com/&quot;&gt;Geospatial Intelligence Symposium 2008&lt;/a&gt;) umschrieb: &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;Die neuen Produkte der Kriegsführung sind sehr Laser-ähnlich und präzise geworden. Mit ihnen hat man die Möglichkeit, sobald man weiß, hinter was man her ist, das sehr lückenlos und ununterbrochen zu beobachten und zu überwachen &amp;#8211; beharrlich. Und dann, im richtigen, kritischen Augenblick, mit der nötigen Rücksicht zur Reduzierung von Kollateralschäden, dieses Individuum auzuschalten.&lt;/span&gt;&quot; Das es Unterschiede zwischen der Realität des verdeckten Drohnen-Krieges in Pakistan und den Umschreibungen des Geheimdienstlers gibt, zeigt der steigende Body Count ziviler Opfer mit jedem Drohnen-Angriff.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 656px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-11-08-peil1.jpg&quot; alt=&quot;Peil-Modul&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-11-08-peil2.jpg&quot; alt=&quot;Peil-Modul&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;Ein Modul zur Zielmarkierung und für die Zielerfassung durch die Raketen der Drohnen aus dem Text &lt;a href=&quot;http://www.fas.org/irp/dni/osc/libi.pdf&quot;&gt;Guidance on the Ruling of the Muslim Spy&lt;/a&gt; des Al Qaida Führers Abu Yahya al-Libi (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.fas.org/blog/secrecy/2009/07/al_libi_spies.html&quot;&gt;FAS - Al Quaida: Western Spies Multiply &quot;Like Locusts&quot;&lt;/a&gt;, 13.07.2009)
&lt;/div&gt;
Ein Bestandteil der eingesetzten Hardware, den der Geheimdienstchef nicht erwähnt, wird im ABC News Artikel &lt;a href=&quot;http://abcnews.go.com/International/Story?id=6289748&quot;&gt;U.S. Drone Strikes With Deadly Accuracy&lt;/a&gt; vom 19. November beschrieben. Demnach werfen angeworbene Informanten (oder Mitglieder von Special Forces Einheiten) nachts kleine Sender in Häuser, die mit den Raketen der Drohnen beschossen werden sollen. Die Sender übermitteln den Drohnen per Funk die Koordinaten des Ziels. Genaue Details der Sender werden nicht genannt, aber es könnte sich um eine Kombination aus einem GPS-Empfänger, der die Position des Ziels ermittelt und sie dann per Funk oder direkt über einen &lt;a href=&quot;http://www.rfidjournal.com/article/view/3610/&quot;&gt;aktiven &quot;Super RFID-Radar&quot; Chip&lt;/a&gt;, wie er von &lt;a href=&quot;http://www.gentag.com/&quot;&gt;Gentag&lt;/a&gt; und den &lt;a href=&quot;http://www.sandia.gov/&quot;&gt;Sandia National Laboratories&lt;/a&gt; für das US-Militär entwickelt wurde, an die Drohne oder den Empfänger in der Rakete weitergibt. Die Kollaboration einheimischer Informanten hat, wie der Artikel berichtet, bereits zu Lynchmorden in den Dörfern der Stammesgebiete geführt, während einzelne Hausbewohner in den Dörfern mittlerweile die Nacht im Freien verbringen, um Wache zu halten.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir haben hier also alle Merkmale und Bestandteile eines schmutzigen Krieges, der mit neuen Mitteln der Überwachungs- und Kriegstechnik aufgrund geheimer, stillschweigender Vereinbarungen zwischen den USA und Pakistan geführt wird, bei dem die Bevölkerung auch als Versuchtiere für den Einsatz der Technik herhalten muss, wie sie in Zukunft in anderen Konflikt- und Kriegsgebieten zu sehen sein wird &amp;#8211; alles nur, um eine Handvoll zu ersetzender Taliban und Al Qaida Kommandeure auszuschalten? Das es in der restlichen Presse, insbesondere der deutschen Presse, keine ähnlichen Berichte und Artikel gibt, kann ich mir nur noch mit dem stillschweigenden Einverständnis erklären, dass diese Handvoll es wert sind, dass in Pakistan der neue Typ des &quot;Globalen Krieges gegen den Terror&quot; durchexerziert wird und er auch deshalb legitim ist, weil er den Sicherheitsinteressen Deutschlands dient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
C-Span - &lt;a href=&quot;http://cspan.org/Watch/Media/2009/12/22/HP/A/27634/Videojournalist+David+Axe+Vignette+on+Reapers+Pred%20ator+Drones.aspx&quot;&gt;Videojournalist David Axe Vignette (embedded with the U.S. Air Force at Kandahar Air Base in southern Afghanistan) on Reapers &amp;#38; Predator Drones&lt;/a&gt; (23.12.2009)&lt;br /&gt;
The Nation - &lt;a href=&quot;http://www.thenation.com/doc/20091207/scahill&quot;&gt;Blackwater&#039;s Secret War in Pakistan&lt;/a&gt; u. a. über den Drohnen-Krieg der US-Söldnerfirma Xe (ehemals Blackwater) im Auftrag des US Joint Special Operations Command (JSOC) in Pakistan (23.11.2009)&lt;br /&gt;
Washington Post - &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/01/11/AR2009011102236.html&quot;&gt;U.S.-Funded Intelligence Center Struggles in Khyber Region&lt;/a&gt; (11.01.2009)&lt;br /&gt;
New Yorker - &lt;a href=&quot;http://www.newyorker.com/reporting/2009/10/26/091026fa_fact_mayer&quot;&gt;The Predator War - What are the risks of the C.I.A.’s covert drone program?&lt;/a&gt; (26.10.2009)&lt;br /&gt;
Washington Post - &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/12/31/AR2009123100541.html&quot;&gt;CIA base attacked in Afghanistan supported airstrikes against al-Qaeda, Taliban&lt;/a&gt; (01.01.2010) 
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    <pubDate>Sun, 16 Nov 2008 20:01:09 +0100</pubDate>
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    <title>Geheime Anordnungen für geheime Spezialeinheiten</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1748-Geheime-Anordnungen-fuer-geheime-Spezialeinheiten.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Film</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Menschenrecht</category>
            <category>Politik</category>
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            <category>Rüstung</category>
            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Es ist ein offenes Geheimnis, dass durch reguläre Militärverbände, die CIA und militärische Spezialeinheiten jenseits einer offiziellen Kriegserklärung und unter Verletzung der Souveränität von Staaten militärische Aktionen verdeckt hinter den Grenzen betroffener Staaten durchgeführt werden. Zum Teil mit stillschweigendem oder erklärtem Einverständnis, wenn sich die jeweilige Regierung im &quot;Globalen Krieg gegen den Terror&quot; mit den USA vereint sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu aktuellen Beispielen zählt der &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29030/1.html&quot;&gt;Angriff von US-Helikoptern auf ein syrisches Dorf&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1658-Zum-Global-War-on-Terror-und-dem-roboterisierten-Tod-in-Stammesgebieten.html&quot;&gt;fortgesetzten Angriffe mit Killer-Drohnen der CIA und Air Force im pakistanischen Waziristan&lt;/a&gt;. Die schlichte Legitimation nach derartigen Übergriffen, die auch in der deutschen Presse unwidersprochen übernommen wird, lautet stets, dass ein hochrangiger Taliban oder Al-Qaida Führer per &quot;Shoot-to-Kill&quot; ausgeschaltet wurde oder der Angriff einem &quot;Rückzugsraum&quot; der Taliban oder der Al-Qaida galt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wenig Licht auf diese Angriffspraktiken der Bush-Administration lässt der gestrige Artikel &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2008/11/10/washington/10military.html?pagewanted=1&amp;amp;_r=1&amp;amp;partner=rssnyt&amp;amp;emc=rss&quot;&gt;Secret Order Lets U.S. Raid Al Qaeda in Many Countries&lt;/a&gt; der New York Times fallen. Quellen bei den US-Geheimdiensten, dem Pentagon und der Bush-Administration haben der New York Times gesteckt, dass der ehemalige Verteidigungsminister Rumsfeld mit Genehmigung von Bush im Jahr 2004 die geheimgehaltene &quot;Al Quaeda Netzwerk Ausführungsanordnung&quot; erlassen hatte. In die Anordnung wurde eine Liste von 15 - 20 Staaten aufgenommen, die meisten im Nahen Osten, für die den militärischen &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Special_Operations_Forces&quot; title=&quot;Wikipedia: United States Special Operations Forces&quot;&gt;Verbänden&lt;/a&gt; des &lt;a href=&quot;http://www.socom.mil/&quot;&gt;Kommandos für Spezialoperationen&lt;/a&gt; und der CIA erlaubt wurde, ohne Einbeziehung und Informierung des betroffenen Staates oder erklärtem Krieg &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1636-Raetselraten-ueber-geheimes-Kill-Programm-des-US-Militaers.html&quot;&gt;verdeckte Angriffe und Aufklärungsmissionen&lt;/a&gt; mit einem komprimierteren Genehmigungs- und Prüfverfahren durchzuführen. Das Verfahren sieht so aus, dass nur noch die direkte Genehmigung des Verteidigungsministers oder des Präsidenten für eine Aktion eingeholt werden muss, wenn von den vor Ort miteinander kooperienden Einheiten der Spezialkommandos und der CIA ein Einsatzbedarf angemeldet wird, statt die übliche militärische Bürokratie und Hierarchie bemühen zu müssen.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 635px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-11-08-uw.gif&quot; alt=&quot;Unconventional Warfare&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;
Abbildung aus dem &lt;a href=&quot;http://www.fas.org/irp/doddir/army/fm3-05-130.pdf&quot;&gt;Handbuch FM-3-05.130 über unkonventionelle Kriegsführung und irreguläre Einsatzmethoden der Army Special Operations Kräfte&lt;/a&gt;, zu denen auch der Einsatz von Überwachungs- und Killer-Drohnen gehört, September 2008.&lt;br /&gt;Quelle: FAS/Secrecy News: &lt;a href=&quot;http://www.fas.org/blog/secrecy/2008/11/unconventional.html&quot;&gt;Army Rethinks Unconventional Warfare&lt;/a&gt;.
&lt;/div&gt;
Wie in der Anfangssequenz des aktuellen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eagle_Eye_%E2%80%93_Au%C3%9Fer_Kontrolle&quot; title=&quot;Wikipedia: Eagle Eye - Außer Kontrolle&quot;&gt;Dystopie Actionknallers &quot;Eagle Eye&quot;&lt;/a&gt;, in der die Entscheidung eines Drohnen-Angriffs auf einen Al Qaida/Taliban Anführer getroffen werden muss, aber die Aufklärungsdaten der Überwachungsdrohnen zu unpräzise Daten liefern, um den Anführer eindeutig zu identifizieren und wegen des großen Kollateralschadens aufgrund der Situation in Gestalt eines Begräbnisses, weshalb der anwesende Verteidigungsminister den Angriff abbrechen will, berichtet die New York Times, dass seit 2004 &quot;nur&quot; ein Dutzend derartiger Missionen durchgeführt und ein weiteres Dutzend abgelehnt wurden, u. a. weil die Aufklärungsinformationen nicht ausreichten. Die genaue Zahl durchgeführter Operationen und ihre Orte dürften mindestens bis zum endgültigen Abtritt der Bush-Administration verborgen bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es in dem Artikel weiter heißt, soll für den Iran eine Sonderregelung getroffen worden sein, die zwar das Eindringen in den iranischen Luftraum mit Überwachungs-Drohnen erlaubt, aber keine aktiven Angriffe. Ganz im Gegensatz zu Pakistan, für dessen Gebiete entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze der jetzige Verteidigungsminister Gates abgleitet von der Anordnung aus dem Jahr 2004 eine spezielle,  ebenfalls unbekannte Anordnung erlassen haben soll, die CIA und die militärischen Spezialeinheiten anweist, Ziele in Pakistan zu selektieren, um sie danach zu attackieren, wenn der innere Zirkel des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nationaler_Sicherheitsrat_der_Vereinigten_Staaten&quot; title=&quot;Wikipedia: Nationaler Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten&quot;&gt;Nationalen Sicherheitsrats&lt;/a&gt;, das &lt;a href=&quot;http://fas.org/irp/offdocs/nspd/nspd-1.htm&quot;&gt;Commitee of Principals&lt;/a&gt;, sein OK fürs Töten gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann gespannt sein, wie der neue &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1735-Bush-Clique-weg-vom-Fenster.html&quot;&gt;&quot;Hoffnungsträger&quot; Obama&lt;/a&gt; mit diesen und &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1645-Zur-Geschichte-von-Snoopgate.html&quot;&gt;anderen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1484-Folterstaaten.html&quot;&gt;Anordnungen&lt;/a&gt; seines Vorgängers umgeht. Seine &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/top_news/1626619_Abmarsch-nach-15-Minuten.html&quot; title=&quot;FR: Obama-Pressekonferenz - Abmarsch nach 15 Minuten&quot;&gt;Initiation&lt;/a&gt; als oberster Geheimnisträger und Produzent neuer Geheimnisse hat er ja bereits hinter sich und passend eingeleitet: Auf die schlichte und für die &quot;Nationale Sicherheit&quot; sicherlich ungefährliche Frage, ob &quot;das Briefing der Geheimdienste, das er jetzt täglich erhält, seine Sicht auf ein internationales Problem geändert habe&quot;, gab es nur die paranoide Antwort, &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;wenn es so wäre, würde ich es nicht sagen.&lt;/span&gt;&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur irregulären / unkonventionellen Kriegsführung der U.S. Special Forces siehe auch:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://secure.wikileaks.org/wiki/US_Special_Forces_Unconventional_Warfare_Operations:_overthrowing_governments%2C_sabotage%2C_subversion%2C_intelligence_and_abduction%2C_FM_3-05.201%2C_Apr_2003&quot;&gt;Field Manual 3-05.201 - Special Forces Unconventional Warfare Operations&lt;/a&gt; (30.04.2003)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://secure.wikileaks.org/wiki/US_Special_Forces_Foreign_Internal_Defense_Operations%2C_FM_3-05.202%2C_Feb_2007&quot;&gt;Field Manual 3-05.202 - Special Forces Foreign Internal Defense Operations&lt;/a&gt; (02.02.2007) 
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    <pubDate>Mon, 10 Nov 2008 08:29:16 +0100</pubDate>
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    <title>Überwachungsroboter für große und kleine Gefängnisse</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1730-UEberwachungsroboter-fuer-grosse-und-kleine-Gefaengnisse.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Roboter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    PopularMechanics hat einen interessanten Beitrag zu einem weiteren Typ der &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1587-Fliegende-Spanner-und-rollende-Augen.html&quot;&gt;Mini-Roboter, die als rollende Videoüberwachungskamera bei Tag und Nacht für Aufklärung sorgen&lt;/a&gt;. Wie die anderen Roboter, wurde der Recon Scout von &lt;a href=&quot;http://www.recon-scout.com/&quot;&gt;Recon Robotics&lt;/a&gt; für Spezialkräfte der Polizei und militärische Spezialeinheiten robust ausgelegt, damit er durch Fenster, Treppenhäuser und über Mauern geworfen oder von umbemannten Drohnen abgeworfen werden kann. 2007 wurde die erste Version des Recon Scouts vorgestellt, vorigen Monat der Recon Scout IR, der mit einer Infrarotkamera ausgestattet ist, um auch bei Nacht Überwachungsaufnahmen zu liefern. So sieht er aus:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 537px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/31-10-08-reconscout1.jpg&quot; alt=&quot;Recon Scout IR&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Und das &quot;Recon Scout Operator Control Unit&quot; getaufte Handgerät steuert den Überwachungsroboter und liefert das Display, um die Aufnahmen anzusehen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 481px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/31-10-08-reconscout2.jpg&quot; alt=&quot;Recon Scout IR&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abbildungen aus dem &lt;a href=&quot;http://www.recon-scout.com/pdfs/RECON_SCOUT_IR_Spec_Sheet.pdf&quot;&gt;Recon Scout IR Fact Sheet&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;
Wie PopularMechanics im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.popularmechanics.com/technology/military_law/4289576.html&quot;&gt;Recon Scout Robot to Assist Guards in California Prisons&lt;/a&gt; berichtet, hat der Roboter schon einen neuen Herren gefunden: Es ist ein Gefängnis in Kalifornien, wo der Roboter zur Unterstützung der Sicherheitseinheiten zum Beispiel bei Aufständen der Gefangenen eingesetzt werden soll. Ein SWAT Leiter hatte ihn im Sommer bei einem Einsatz vor der Stürmung einer Wohnung dabei, in der sich eine Frau verbarrikadiert hatte und drohte, Selbstmord zu begehen. Mit der nötigen Software für &quot;Schwarmintelligenz&quot;, Fähigkeiten zum eigenständigen Erkennen der Umgebung und automatischen Energieladesystemen &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1431-Grundlagen-fuer-staedtische-UEberwachungs-Drohnen.html&quot;&gt;ausgestattet&lt;/a&gt;, die für Drohnen und Roboter in allen Laboratorien zur Zeit entwickelt werden, wird aus Robotern wie dem Recon Scout eines Tages die Version X werden, die ohne Joystick vollständig autonom auf Streife gehen kann. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 31 Oct 2008 10:50:02 +0100</pubDate>
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    <title>Die neue Quälwaffe von Raytheon</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1672-Die-neue-Quaelwaffe-von-Raytheon.html</link>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Hardware</category>
            <category>Menschenrecht</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Roboter</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Die AviationWeek überschlägt sich mit gleich drei Beiträgen zur neusten &quot;Quälwaffe&quot; von Raytheon. Gemeint ist die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Millimeterwelle&quot; title=&quot;Wikipedia: Millimeterwelle&quot;&gt;Millimeter-Mikrowellen&lt;/a&gt; Waffe &quot;Silent Guardian&quot;, eine Weiterentwicklung und Verkleinerung von Raytheons &quot;Active Denial System&quot; (ADS-II) Mikrowellenwaffe, von der drei Systeme an die U. S. Air Force ausgeliefert wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie die AviationWeek Beiträge berichten, wird mit dem &quot;Silent Guardian Protection System&quot; ein gebündelter Millimeter-Mikrowellenstrahl kurzzeitig auf Zielpersonen gerichtet &amp;#8211; bis auf eine Entfernung von über 250 Metern &amp;#8211; wo der Strahl die Haut knapp einen halben Millimeter durchdringt, gerade genug, um die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Nervenenden&quot; title=&quot;Freie Nervenenden&quot;&gt;freien Nervenenden&lt;/a&gt; in der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Dermis&quot; title=&quot;Wikipedia:Dermis&quot;&gt;Dermis&lt;/a&gt; zu erreichen, die Hitzereize aufnehmen, um bei den Zielpersonen den Eindruck eines starken Verbrennungsschmerzes zu erzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das die Waffe nicht darauf angelegt ist, nur vereinzelte Personen zu treffen, sondern schnell viele Personen, ergibt sich aus dem 360 Grad Drehkopf der Antenne, dem integrierten Zielerkennungs- und verfolgungssystems und einer Pause von zwei Sekunden zwischen zwei &quot;Schüssen&quot;. Silent Guardian kann laut Raytheon auf Standard-Militärtransportern montiert und in Kampffahrzeuge integriert werden, bei weiterer Miniaturisierung oder größeren Bauformen der Militär-Roboter wohl bald auch auf &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1577-Erster-MAARS-Killer-Roboter-rueckt-aus.html&quot;&gt;Killer-Roboter&lt;/a&gt;.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 386px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/11-10-08-sgps1.jpg&quot; alt=&quot;SG&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/11-10-08-sgps2.jpg&quot; alt=&quot;SG&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &quot;Silent Guardian Protection System&quot;&lt;br /&gt;Abbildungen: Raytheon.
&lt;/div&gt;
Das größere ADS-II, auch als &quot;High Power Microwave&quot; (HPM) Gerät bezeichnet, arbeitet mit Millimeter-Mikrowellen bei einer Frequenz von 95 Gigahertz und hat die dreifache Größe und Leistung des Silent Guardian. Laut AviationWeek kann das ADS-II auch auf eine Entfernung bis 500 Metern das in der Haut enthaltene Wasser zum Kochen bringen und &quot;Tests hätten laut Firmenvertretern gezeigt, dass sich die Wirkung auch durch Risse in Mauern und sogar Autoglasscheiben erzeugen ließen.&quot;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 453px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/11-10-08-ads-2.jpg&quot; alt=&quot;ADS 2&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &quot;Active Denial System&quot; II.&lt;br /&gt;
Abbildung: Raytheon.
&lt;/div&gt;
Von den Silent Guardian Mikrowellenwaffen sollen zunächst fünf Systeme zum Ende des Jahres angeschafft werden. Wenn Silent Guardian ein &quot;Hit&quot; wird, kann pro Monat ein Mikrowellenwaffensystem die Werke von Raytheon verlassen. Die ersten Einsatzorte, spekuliert AviationWeek, könnten die Städte im Irak sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedacht ist Silent Guardian für den &quot;nicht-tödlichen&quot; Einsatz gegen Aufrührer und Aufständische, Demonstranten und alle Personen, die Widerstand gegen die Staatsgewalt leisten, um sie abzuschrecken, einzuschüchtern oder zu vertreiben, ohne sie direkt erschießen zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Raytheon drückt das in &lt;a href=&quot;http://www.raytheon.com/newsroom/technology/rtn08_ads/index.html&quot;&gt;verschiedenen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.raytheon.com/capabilities/rtnwcm/groups/rms/documents/content/rtn_rms_ps_silent_guardian_ds.pdf&quot;&gt;Texten&lt;/a&gt; so aus:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;
Das Silent Guardian Schutzsystem ist eine revolutionäre, weniger tödliche Anwendung mit gebündelter Energie, die Millimeterwellenenergie einsetzt, um Individuen oder Menschenaufläufe zurückzutreiben ohne Verletzungen hervorzurufen, weil der Strahl nur oberflächlich die Haut durchdringt. Diese Eigenschaften ermöglichen den Anwendern, Gegner zu stoppen, abzuschrecken und umkehren zu lassen, ohne tödliche Waffen einzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Silent Guardian bietet eine Zone des Schutzes, die Leben rettet, Gegenstände schützt, Kollateralschäden minimiert und die taktische Qualität, Gewaltausbrüche zu kontrollieren. Es ruft präzisere Effekte auf größere Distanzen hervor als aktuelle, weniger tödliche Systeme und bietet die zeitnahe Befähigung, sich Respekt zu verschaffen und Aggressionen zu deeskalieren. Der fokussierte Strahl aus Mikrowellenernergie ruft eine unerträgliche Hitzeempfindung hervor, die getroffene Individuen dazu veranlasst zu fliehen oder in Deckung zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Silent Guardian ist gegen Staub, Regen und Salzwasser geschützt und unterstützt Operationen unter Bedingungen bis 53 Grad Celsius Umgebungstemperatur. Verschiedene kommerzielle und militärische Anwendungszwecke beinhalten Strafverfolgung, die Absicherung von Kontrollstellen, den Schutz von Einrichtungen, den Truppenschutz und friedenserhaltende Missionen.
&lt;/div&gt;
Das legt nahe, neben &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1658-Zum-Global-War-on-Terror-und-dem-roboterisierten-Tod-in-Stammesgebieten.html&quot;&gt;Killer- und Überwachungs-Drohnen&lt;/a&gt; auch die Mikrowellenwaffen zunächst in den Testländern Irak, Afghanistan und Pakistan auszuprobieren, bevor es vielleicht Demonstrationen und Riots gegen den nächsten IWF- oder &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1147-Guantanamo-kann-ueberall-sein.html&quot;&gt;G8-Gipfel&lt;/a&gt; oder Parteikongress in den USA sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie ein AviationWeek Beitrag anmerkt, hat die &lt;a href=&quot;http://www.ojp.usdoj.gov/nij/&quot;&gt;Forschungs- und Entwicklungsbehörde des US-Justizministeriums (NIJ)&lt;/a&gt; bereits ihr Interesse an der Entwicklung einer kleineren Millimeterwellen-Mikrowellen Waffe in Gewehrform für kurze Distanzen zur Ausrüstung von Polizeikräften und -einheiten bekundet, die dort die &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1221-Taser-feuert-aus-allen-Rohren.html&quot;&gt;Elektroschock-Waffen&lt;/a&gt; ergänzen könnten. Auf der &lt;a href=&quot;http://www.ojp.usdoj.gov/nij/topics/technology/less-lethal/denial-system.htm&quot;&gt;Webseite des NIJ zum ADS&lt;/a&gt; heißt es, &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;dass NIJ hat einen kleinen, funktionsfähigen Prototypen des militärischen ADS entwickelt, den Polizisten und Gefängniswärter mit sich tragen können&lt;/span&gt;&quot;. Über den Zwischenstand der Entwicklung einer portablen Quälwaffe, die auch die Modifizierung der &quot;Personnel Halting and Stimulation Response&quot; (PHaSR) Laser-Waffe einschließt, die bereits 2005 für die U. S. Air Force projktiert wurde, berichtete NewScientiest im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.newscientist.com/article/dn16339-us-police-could-get-pain-beam-weapons.html&quot;&gt;US police could get &#039;pain beam&#039; weapons&lt;/a&gt; vom 24. Dezember 2008. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Behörde fährt u. a. zusammen mit der internationalen Vereinigung der Polizeichefs, die eine eigene &lt;a href=&quot;http://www.less-lethal.org/&quot;&gt;Arbeitsgruppe zu &quot;weniger tödlichen&quot; Waffen&lt;/a&gt; unterhält, dem NIST, der Forschungsbehörde der britischen Polizei und der Homeland Security Advanced Research Projects Agency (HSARPA) des US-Heimatschutzministeriums eine eigene &lt;a href=&quot;http://www.ojp.usdoj.gov/nij/topics/technology/less-lethal/welcome.htm&quot;&gt;Forschungsinitiative zur Entwicklung und Produktion sogenannter &quot;nicht-tödlicher&quot; Waffen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Während sich das NIJ um den Einsatz von &quot;nicht-tödlichen&quot; Waffen durch zivile Polizei- und Disziplinierungskräfte kümmert, steht für den militärischen Bereich die &lt;a href=&quot;https://www.jnlwp.com/&quot;&gt;gemeinsame Abteilung bzw. das gemeinsame Programm zu &quot;nicht-tödlichen&quot; Waffen (JNLWP)&lt;/a&gt; des US-Verteidigungsministerium, der Navy, Air Force, Army, Küstenwache, Marine und des Special Operations Kommando der Special Forces für den militärischen Bereich im Zentrum. Die nach oder wegen den Desastern und Erfahrungen während der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/UNOSOM_II&quot; title=&quot;Wikipedia: UNOSOM II&quot;&gt;&quot;Friedensmissionen&quot; UNOSOM I + II in Somalia&lt;/a&gt; im Jahr 1996 gegründete Abteilung vergibt Aufträge an die Produzenten, testet neue Prototypen und stößt ihre Entwicklung an, bildet in der Anwendung &quot;nicht-tödlicher&quot; Waffen aus und lässt über das Human Effects Center of Excellence (HECOE) die &lt;a href=&quot;https://www.jnlwp.com/research.asp&quot;&gt;Risiken, Wirkungen und Schadenspotentiale &quot;nicht-tödlicher&quot; Waffen auf den menschlichen Organismus&lt;/a&gt; erforschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Auf- und Ausrüstung ist also auch in diesem Bereich der &quot;nicht-tödlichen&quot; Waffen im vollen Schwange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch die AviationWeek Beitrage &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/generic/story_channel.jsp?channel=defense&amp;amp;id=news/MICR10098.xml&quot;&gt;High Power Microwave Nearly Operational&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3ad5aefee0-ee4a-4a33-8f00-816fe9b8fd20&quot;&gt;Frying the Foe&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3ac828a7b6-d0e7-4f89-af2e-4f7f8acd2f6c&quot;&gt;&quot;Silent Guardian&quot; Zaps Journo&lt;/a&gt; und den Artikel &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Elektroschock;art123,2636069&quot;&gt;Gegner von Elektroschock-Waffen (in Frankreich) wurde bespitzelt&lt;/a&gt; im Tagesspiegel. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 11 Oct 2008 21:16:03 +0200</pubDate>
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    <title>DARPA will mit GANDALF zaubern</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1667-DARPA-will-mit-GANDALF-zaubern.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Chips</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Rüstung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    The Register hatte im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.theregister.co.uk/2008/10/08/darpa_project_gandalf/&quot;&gt;DARPA to begin mysterious &#039;Project GANDALF&#039;&lt;/a&gt; über ein neues, unter Geheimhaltung stehendes Projekt aus der Hexenküche der DARPA berichtet, das nach dem Magier im Herrn der Ringe mit dem Codenamen Gandalf&quot; belegt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Beitrag gibt eine spärliche Information der DARPA zu &quot;Gandalf&quot; wieder:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;
The Gandalf program is an advanced technology and development and demonstration program that is seeking solutions to ... radio frequency (RF) geolocation and emitter identification using specific emitter identification (SEI) for specific signals of interest. The ultimate goal of the Gandalf program is to enable a set of handheld devices to be utilized to perform RF geolocation and SEI on RF signals of interest to the Gandalf program. The specific goals and performance objectives associated with RF geolocation and SEI for the Gandalf system are classified.
&lt;/div&gt;
Also eine Reihe von Handgeräten, die Funkfrequenzen und spezielle Daten oder Identifizierungsdaten, die vom Sender abgestrahlt werden, ab- oder auffangen, um den Sender zu identifizieren und zu lokalisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Artikel wird gemutmaßt, dass Mobilfunkgeräte das Ziel sind, deren Träger man mit Hilfe der Handgeräte lokalisieren und verfolgen möchte. Wahrscheinlich hat man die Handys von &quot;Terroristen&quot; im weitesten Sinne und Kämpfern in Palästina, Pakistan, Afghanistan und im Irak im Auge, deren Funkverkehr bereits mit Drohnen überwacht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da man alle Handys erfassen können möchte, denke ich nicht, dass man von Handys spricht, die bereits RFID Funchips enthalten oder GPS-Module. Hört sich fast danach an, als wollte die DARPA &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/miniwahr/imsi.html&quot;&gt;IMSI-Cather&lt;/a&gt; auf Handgerät-Größe schrumpfen lassen, die man dann drei Personen von Spezialkräften mitgibt, die dann &quot;Basisstation&quot; spielen, die IMSI abfangen und das Handy per Triangulation lokalisieren und verfolgen. Der Gedanke kommt mir jedenfalls nach Artikeln wie &lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/1/hi/technology/4738219.stm&quot;&gt;Tracking a suspect by mobile phone&lt;/a&gt; der BBC aus dem Jahr 2005. Würde auch in Woodwards &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1636-Raetselraten-ueber-geheimes-Kill-Programm-des-US-Militaers.html&quot;&gt;geheime Militärprogramme zur Lokalisierung und Verfolgung mit anschließender Eliminierung&lt;/a&gt; hineinpassen. Oder ist das eine abwegige Spekulation?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Information könnte eine mögliche Erklärung bieten, in welche Richtung &quot;Gandalf&quot; auch gehen könnte. Im Budgetantrag der U. S. Army für Forschung und Entwicklung, der im Februar 2007 für das Jahr 2008 eingericht wurde, findet sich das &lt;a href=&quot;http://www.dtic.mil/descriptivesum/Y2008/Army/0602270A.pdf&quot;&gt;Projekt 906 &quot;TAC EW TECHNIQUES&quot; (Taktische Techniken der Elektronischen Kriegsführung)&lt;/a&gt;, das laut Antrag bis 2013 angelegt ist. Darin heißt es:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;
This project researches and applies key electronic warfare (EW) technologies to intercept and locate current and emerging threat communications and non-communications emitters to provide vital, quality combat information directly to users in a timely actionable manner in accordance with concepts for Future Force intelligence operations. This project contributes to the commanders ability to see the enemy, both as a unit and as part of a complex, adaptive organization, allowing a &quot;See First, Understand First, Act First&quot; standard of operations. This project investigates radio frequency (RF) collection and mapping technologies to offer real time emitter detection, location, and identification. Efforts include adding an autonomous RF collection capability and algorithms into tactical software defined radios to detect, locate and display enemy RF emissions. It also evolves electronic attack (EA) components into smaller, lower power, lightweight, common modules that counter modern threat Command, Control, Communications, Computers, Intelligence, Surveillance, and Reconnaissance (C4ISR) systems. In addition, this project enables a remote capability to disrupt, deny, or destroy threat communication signals. Other research areas include fusion (automated assimilation and synthesis) of battlefield intelligence data to enable interpretation of current and future enemy activities and allowing development of courses of action in time to act decisively and in a pre-emptive manner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In FY06, developed electronic support for the Future Force sensor model; integrated electronic support measure (ESM)/signals intelligence (SIGINT) algorithms into ground sensor systems; developed and investigated adaptive/smart antenna processing techniques to enhance baseline information operations system; investigated novel radio frequency probing and other techniques for detection, location, and selective neutralization of triggering devices. In FY07, collect target vulnerability data, continue development of adaptive array processors for use in a tactical setting to counter problems associated with multipath, co-channel, and co-site interference, and to provide a precise geolocation capability; develop more effective techniques using broad range of target focused information operations (IO) algorithms based on individual target transmission parameters rather than brute force techniques; begin development of effects based IO deception techniques to influence a potential targets plan of action. In FY08, will continue algorithm development for an expanded range of potential targets, as well as software development for data thinning and nodal analysis applications; will expand algorithms development for larger range of targets; will continue deception and effects algorithm development. In FY09, will investigate and develop techniques to engage emergent communications technologies for inclusion into IO techniques database; will refine IO techniques database for access and use by other users including Joint Service and other members of intelligence community
&lt;/div&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
Danger Room - &lt;a href=&quot;http://blog.wired.com/defense/2008/10/darpa-gandalf.html&quot;&gt;Darpa Launches Secret &#039;Gandalf&#039; Project&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 08 Oct 2008 23:48:26 +0200</pubDate>
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    <title>Zum Global War on Terror und dem roboterisierten Tod in Stammesgebieten</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1658-Zum-Global-War-on-Terror-und-dem-roboterisierten-Tod-in-Stammesgebieten.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Medien / Kultur</category>
            <category>Ökonomie</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
    
    <comments>http://www.blog.kairaven.de/archives/1658-Zum-Global-War-on-Terror-und-dem-roboterisierten-Tod-in-Stammesgebieten.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Im Anschluss an die beiden letzten Sätze und dem darin verlinkten Artikel im letzten Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1657-Killer-Biene-mit-toedlichen-Stacheln.html&quot;&gt;Killer-Biene mit tödlichen Stacheln&lt;/a&gt; möchte ich die Art und Weise ansprechen, wie in den pakistanisch-afghanischen Grenzregion und in den Stammesgebieten auf pakistanischer Seite Krieg mit amerikanischen Killer-Drohnen geführt und wie unterschiedlich bzw. gleichgeschaltet darüber in Deutschland von Seiten deutscher Zeitungen und Sender darüber berichtet wird, als hätte es die Invasion des Iraks und die Lehren, die man nach der Desinformation und den Manipulationen in Bild und Text durch Vertreter des US-Militärs und der US-Regierung ziehen wollte, nie gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vorweg bleibt festzustellen, dass ich bestimmt kein Freund der Taliban, irgendwelcher islamistischer Terrorverbände, Splittergruppierungen und terroristische Kampfverbände bin oder der Personenkreise, die ihnen Unterstützung und Unterschlupf gewähren. Aber ich bin ein Feind des sogenannten &quot;Global War on Terror&quot; (GWOT), der schmutzig und mit bewußter Inkaufnahme von begleitenden Massakrierungen (um mal die beschönigenden Begriffe der &quot;weichen Ziele&quot; und &quot;Kollateralschäden&quot; gerade zu rücken) mit Hilfe der Killer-Drohnen als Mord-Werkzeuge geführt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich sage &quot;bewußt&quot;, weil ich der Überzeugung bin, dass es (wie z. B. auch damals in Vietnam gegen den Vietkong) zur Taktik und Strategie der Streitkräfte der USA und der mit ihnen verbündeten Staaten gehört, auf die isolierte Ausschaltung von gegnerischen Kämpfern und Kampfverbänden in den Stammesgebieten, die tatsächlich als Mitglieder oder Kämpfer identifiziert wurden, zu verzichten &amp;#8211; ob nun mit speziell für den Einsatz mit Drohnen konzipierter Raketen, die immer präziser und mit dosiertem Explosivradius zuschlagen können, mit eigenen kleinen Kampfverbänden, Spezialkräften wie den Special Forces oder mit Einsätzen von Kampfverbänden der pakistanischen Armee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Stattdessen werden mit den Kämpfern, um die es eigentlich geht, alle Stammesgebiete, alle dortigen Dörfer, alle darin lebenden Männer, Frauen und Kinder analog zur &quot;Sippenhaft&quot; zu Mitterroristen deklariert, die zum Abschuss freigegeben sind, sobald sich dort &amp;#8211; von den US-Streitkräften und Auslandsgeheimdiensten &lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;vermutet&lt;/span&gt; &amp;#8211; Kämpfer aufhalten oder sobald von den gleichen Kräften &lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;unterstellt&lt;/span&gt; wird, sie gewähren Unterstützung und Unterschlupf. Aber es ist nicht nur das. Man tötet dort Kinder und Jugendliche, weil man so ihre &quot;Radikalisierung&quot; und mögliche Rekrutierung präventiv und tödlich verhindern will. Hat man schon die an Spielzeuge oder Nahrungspakete erinnernden Streu-Bomben vergessen, die vor allem von Kindern und Jugendlichen in Afgahnistan, im Irak und im Libanon aufgelesen werden (sollen)? Ich denke ja, denn das Vergessen ist so schnell wie die Nachrichtenflut. Man erhofft sich dort auch, durch die Bombardierung mit Raketen, die von den Drohnen in und auf die Häuser der Dörfler abgeschossen werden und dort Leichenteile in die Gegend verstreuen, Demoralisierungseffekte und den Entzug der Unterstützung sympathisierender und vielleicht auch islamistisch eingestellter Dorfbewohner.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;
The official claimed there have been about 50 drone incursions into Pakistan since this summer, along with roughly 10 &quot;physical incursions.&quot; He claimed the raids had killed &quot;several hundred&quot; civilians and were causing panic in the tribal areas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;The villagers hear the buzzing [of the drones] and are terrified. They are scared to have weddings, funerals or any social gatherings, afraid they will be blown up by the drones,&quot; he said.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-style:normal&quot;&gt;Aus dem msnbc Artikel &lt;a href=&quot;http://worldblog.msnbc.msn.com/archive/2008/10/07/1500617.aspx&quot;&gt;Our secret war in Pakistan&lt;/a&gt; vom 7. Oktober 2008&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
Und dafür geht man im militärischen Denken ohne Skrupel gerne und buchstäblich über Leichen, die man mit &lt;a href=&quot;http://www.usatoday.com/news/washington/2008-10-08-pentagon-afghanistan_N.htm&quot; title=&quot;USA Today: Pentagon source: Strike killed 30 Afghan civilians&quot;&gt;Mitteilungen der Desinformation&lt;/a&gt; verhüllt. Was diese Denkweisen wie auch die kühlen Expertisen der sogenannten &quot;Terrorexperten&quot; aber immer wieder ausblenden, sind die psychologischen Späteffekte und die &quot;Nachradiskaliserung&quot;, die deratiges militärisches Vorgehen bewirkt, wenn sich in den Regionen und darüber hinaus herumspricht, wie &quot;die Amerikaner&quot; mit dem Sohn, der Ehefrau, dem Dorfvorsteher, der Tante oder dem Onkel verfahren sind. Mache ich mich in Gedanken zwei bis drei Jahrzehnte jünger und versuche mir vorzustellen, in einem dieser Dörfer aufgewachsen zu sein, wo eines Tages von einer Drohne abgefeuerte Raketen statt &quot;chirurgisch&quot; und &quot;präzise&quot; meine gesamte Familie auslöschen, dann würde ich wohl nicht auf den nächsten Merkzettel vom Himmel warten, sondern mich umschauen, wie ich improvisierte Bomben für die nächste Patrouille der Feinde zusammenbaue, wo ich die nächste AK-47 oder die nächste RPG in die Hände bekommen kann. So schrecklich, aber so banal ist das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht ist es den militärischen Verbänden vor Ort als ausführenden Befehlsempfängern auch einfach scheißegal, denn wenn die dann wirklich radikalisierten Kämpfer der nächsten Generation vor der Tür stehen, kann man ja wieder zur Bewältigung des &quot;neuen Problems&quot; und zur &quot;Rückgewinnung&quot; der Sympathien der einheimischen Bevölkerung zivile Aufbau- und Hilfprojekte hinterherschalten und durch Experten der psychologischen Kriegsführung um Verständnis und Mitwirkung heischende Aufklärungszettel tonnenweise vom Himmel herunteregnen lassen. Was wie in den ganzen Kriegsgebieten ins Leere lief und immer ins Leere laufen wird. Der Tod ist nicht so leicht mit ein paar Almosen und pschologischen Spielchen vergessen zu machen, wie man sich das wünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als &quot;Gewinne&quot; werden sich an der &quot;Heimatfront&quot; die Militärstrategen, militärischen Forschungseinrichtungen, Rüstungskonzerne und Hersteller von Killer-Drohnen und Drohnen-Rüstung die Erfahrungen mit Schwächen und Stärken, die Messungen der Kill-Effekte und die Vermerkung der Optimierungspotentiale gutschreiben, die man durch die Vernichtungseinsätze der ferngelenkten Roboter-Drohnen einheimsen kann. Der Irak, Afghanistan und die pakistanischen Stammesgebeite bieten geeignetes menschliches &quot;Testmaterial&quot; zum Killen und passende Testumgebungen im Überfluß. Was sangen noch die US-Panzerfahrer am liebsten bei ihrem Weg nach Bagdhad? &quot;Burn, Motherfucker, burn&quot;. Zugleich bieten die alltäglich aufs Neue in den Medien und der Presse aufbereiteten Bedrohungskulissen und Terrorgefahren den praktischen Schleier, hinter dem es sich gut massakrieren lässt. Wie man diesen Schleier am effektivsten für die aktuellen Zwecke und Strategien nutzen kann, ist ein weiterer Zugewinn.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 550px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/04-10-08-mq1predator.jpg&quot; alt=&quot;MQ-1 Predator Drohne&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eine mit &lt;a href=&quot;http://www.lockheedmartin.com/products/HellfireII/index.html&quot;&gt;Lockheed Martins Hellfire Raketen&lt;/a&gt; bewaffnete MQ-1 Predator Drohne, deren Einsatz in Pakistan das US-Militär weder dementiert noch bestätigt, wartet im Irak auf den Einsatz.&lt;br /&gt;Foto: U. S. Air Force / Sabrina Johnson.
&lt;/div&gt;
Sind eigentlich alle Leute wirklich so strunzdumm, die ich fast täglich als &quot;Terrorexperten&quot;, Journalisten, Politiker über den Krieg gegen die Terroristen und Islamisten in den terroristischen Rückzugsgebieten der Stammesverbände schwätzen höre? Ich muss das annehmen, denn außer raren Ausnahmen und ein paar kritischen Meinungen, die man ins Feuilleton oder in die Kommentarspalten abschiebt, lese und höre ich von dem oben Gesagten im Fernsehen, im Radio und in den deutschen Zeitungen nichts, absolut nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ein Beispiel greife ich dazu den heutigen Copy &amp;#38; Paste Artikel der Sueddeutschen &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/853/312765/text/&quot;&gt;Pakistan und Afghanistan - Mindestens 40 Tote bei Kämpfen&lt;/a&gt; heraus, der mal wieder so geschrieben ist, als hätte ein &quot;eingebetteter Journalist&quot; der amerkanischen Heeresführung und den CIA-Kräften in Afghanistan versprochen, auch alles genauso artig wiederzugeben, wie es an ihn herangetragen wurde. Zwei Zitate:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;
Bei Kämpfen in Afghanistan sowie bei einem US-Luftangriff im benachbarten Pakistan sind mindestens 40 Menschen getötet worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die meisten Opfer waren nach offiziellen Angaben vom Samstag entweder Taliban oder Angehörige des Terrornetzwerks al Qaida. Nach Darstellung der Militärs in Kabul und in Islamabad waren in Afghanistan 16 Taliban getötet worden, unter ihnen zwei Feldkommandeure. In Pakistan starben mindestens 24 Menschen (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Schon am Freitag waren von einer unbemannten US-Drohne Raketen auf das Dorf Mohammed Khel in der Provinz Nord-Waziristan in Pakistan abgeschossen worden. Die Raketen trafen ein Gebäude, in dem sich bewaffnete Islamisten und Angehörige des Terrornetzwerks al Qaida versammelt hatten. Dabei starben nach neuesten Angaben des pakistanischen Militärs mindestens 20 Menschen. Nach Darstellung örtlicher Sicherheitskräfte vom Vortag waren unter den Opfern auch zwei Frauen und ein Kind.
&lt;/div&gt;
Die unkritische Hofberichterstattung mit Wiedergabe des jeweiligen Body Counts legitimiert sich die deutsche Presse stets mit dem Satz, der sich so oder ähnlich in allen Artikeln wiederfinden lässt und von deutschen Sicherheitsbehörden wie dem BKA und dem BND geprägt wurde: &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;Die Region gilt als Ruheraum für Al-Qaida- und Taliban-Kämpfer&lt;/span&gt;.&quot;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style:normal&quot;&gt;Die einzige kritische Frage zu den Drohnen-Angriffen in den Stammesgebieten anlässlich einer &lt;a href=&quot;http://www.acus.org/http%3A/%252Fwww.acus.org/event_blog/cia-director-event-transcript&quot;&gt;Rede des CIA-Direktors Michael Hayden&lt;/a&gt; auf dem Global Intelligence Forum des Think Tanks &lt;a href=&quot;http://www.acus.org/&quot;&gt;Atlantic Council&lt;/a&gt; am 14. November 2008. In seiner Rede und seinen Antworten bläute Hayden den Anwesenden ein, dass sich die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Paschtunen&quot; title=&quot;Wikipedia: Paschtunen&quot;&gt;Paschtunen&lt;/a&gt; als Separatisten in der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stammesgebiete_unter_Bundesverwaltung&quot; title=&quot;Wikipedia: Stammesgebiete unter Bundesverwaltung&quot;&gt;FATA&lt;/a&gt; mit Al Qaida zusammengetan hätten, die Stammesgebiete das Zentrum der &quot;Al Qaida Organisation&quot; darstellen würden und die Angriffe in den Stammesgebieten &quot;Al Qaida&quot; empfindlich destabilisiert hätten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Randall Mikkelsen, Reuters: I want to talk about the air strikes in specific, are they having a measurable impact on al Qaeda that make it worth the diplomatic backlash and the political backlash within Pakistan?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Michael Hayden: Yeah, I mean, there are a lot of things that I can’t comment on in any way (...) I think it&#039;s fair to say that we&#039;ve [Anm.: Hayden und General Ahmed Shujaa Pasha, Direktor des militärischen Geheimdienstes &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Inter-Services_Intelligence&quot; title=&quot;Wikipedia: Inter-Services Intelligence&quot;&gt;ISI&lt;/a&gt;] got a common view of the threat and I think there&#039;s a lot more commonality on how the threat should be dealt with than many people seem to assume.&lt;/div&gt;
So bildet man die Meinung der deutschen Öffentlichkeit und berichtet über den &quot;GWOT&quot; in deutschen Medien und Zeitungen, als würde man permanent im Leitstand des US-Militärs hocken  und zwar seit langem und leider fast durch die Bank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ein Gegenbeispiel (leider in Englisch), der heutige Artikel &lt;a href=&quot;http://timesofindia.indiatimes.com/World/Pakistan/Arabs_among_20_killed_by_US_strike_in_Pakistan/rssarticleshow/3560049.cms&quot;&gt;&#039;Arabs&#039; among 20 killed by US strike in Pakistan&lt;/a&gt; der Times of India, den ich hier einfach vollständig wiedergeben muss. Ich empfehle zur Ergänzung in Deutsch die beiden Telepolis Beiträge &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28770/1.html&quot;&gt;Der erste ferngesteuerte Krieg&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28779/1.html&quot;&gt;Kampfdrohnen werden für Kampfeinsätze zentral&lt;/a&gt;.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;
MIRANSHAH (Pakistan): Pakistani villagers collected the corpses and body parts on Saturday of at least 20 people, including several suspected Arab militants as well as three children, killed by a U.S. missile strike overnight.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
A pilotless drone aircraft launched the attack late on Friday, targetting a tribesman&#039;s house in Mohammad Khel, intelligence officials said. The village, 30 km (20 miles) west of Miranshah in North Waziristan, is a known sanctuary of al Qaeda and Taliban militants close to the Afghan border. Villagers combed the wreckage at daybreak, looking for survivors and bodies to be buried.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;We found body parts scattered all over the place in the ruins, someone&#039;s hand, someone&#039;s leg,&quot; Bakht Ali, one of the villagers, told Reuters. An intelligence official based in the region said a woman and three children were among those killed. &quot;We now have a figure of 20 dead. That includes eight residents of the house, five other locals and seven foreigners,&quot; the official said, speaking on condition of anonymity because of the sensitivity of the subject.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The foreigners appeared to be Arabs, although their nationalities were unknown, he said. There were no indications that any of those killed were regarded by U.S. counterterrorism agencies as top tier al Qaeda targets, sources said. The News newspaper reported that the strike was carried out based on information that the foreigners had been invited to a feast by pro-Taliban tribesmen following the end of the Muslim fasting month of Ramadan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
An army spokesman said there had been an explosion in the area, but was unable to confirm the cause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Faced with an intensifying Taliban insurgency in Afghanistan, U.S. forces in the past month have carried out eight missile strikes by pilotless drones and a commando raid on the Pakistani side of the border. Tribesmen in Mir Ali, a town 25 km east of Miranshah, fired at a U.S. drone on Saturday before it turned away.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
A U.S. missile attack on Mir Ali killed five people, including foreign militants, on Wednesday. The airstrikes, and the first ever use of ground troops, have strained relations between the allies. The Pakistani government has protested that the attacks violated territorial sovereignty and undermined its own long term efforts to crush militancy in a country where anti-American sentiment runs high.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The Pakistan army is currently fighting fierce battles against militants in Bajaur, at the north east extreme of the tribal belt, and Swat, an alpine valley in a more settled region close to the tribal lands. More than 1,000 militants have been killed in the fighting in Bajaur and Swat since August. Yet, Pakistani assertions that it is doing its utmost to contain militants have done little to appease U.S. concerns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Earlier on Friday, Pakistani intelligence officials reported another U.S. airstrike on the North Waziristan village of Datta Khel, but a military spokesman said it was on the Afghan side of the border and no intrusion took place into Pakistani territory. U.S. commanders have spoken of respect for Pakistan&#039;s sovereignty but have suggested they will not stop cross-border strikes on militants. 
&lt;/div&gt;
Am 26. Oktober 2008 fand in Pakistan der &lt;a href=&quot;http://blog.wired.com/defense/2008/10/deadliest-kille.html&quot;&gt;tödlichste Angriff einer Killer-Drohne&lt;/a&gt; in einer Reihe von 19 Einsätzen seit Anfang August 2008 statt. Getötet wurde die Zielperson, Mohammad Omar, ein Talibanführer. Der &quot;Kollateralschaden&quot;: Insgesamt 20 Tote.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Umsetzung einer &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/213-UFOs-UAVs-und-Kill-Chains.html&quot;&gt;optimierten Kill Chain&lt;/a&gt; per Killer-Drohne mit Erhöhung der Kollatralschäden setzt sich in Pakistan weiter fort. Am Freitag, den 31. Oktober 2008 gab es laut einer &lt;a href=&quot;http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3757162,00.html&quot;&gt;Meldung der Deutschen Welle&lt;/a&gt; zwei Angriffe mit Killer-Drohnen auf ein Auto und zwei Häuser in Dörfern von Waziristan. Das eigentliche Ziel war der im Auto sitzende islamistische Extremist Abu Akash al-Iraqi &amp;#8211; von den Raketen der US-Drohnen wurden nach Angaben des pakistanischen Geheimdienstes neben Abu Kasha Iraqi ingesamt 22 Menschen getötet. Der Body Count hatte sich danach noch erhöht. Laut einer &lt;a href=&quot;http://www.bernama.com/bernama/v3/news_lite.php?id=368592&quot;&gt;Meldung der Presseagentur AFP&lt;/a&gt; wurden nicht 23, sondern mindestens 32 Personen getötet, die alle militante Kämpfer gewesen sein sollen, wie der pakistanische Geheimdienst behauptete. Die deutsche &quot;Öffentlichkeit&quot; zeigt weiter kein großes Interesse an dem schmutzigen Krieg in Waziristan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch unter dem neuen Präsidenten Barack Obama gehen die Drohnen-Angriffe der CIA und des US-Militärs in Pakistan zunächst weiter. Drei Tage nach dessen Amtseid wurden durch fünf Raketen bei zwei Angriffen der Drohnen 15 - 21 Menschen in Waziristan getötet. Unter den Opfern sollen sich auch drei Kinder befinden. Während laut des Times Artikels &lt;a href=&quot;http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/us_and_americas/article5575883.ece&quot;&gt;President Obama &#039;orders Pakistan drone attacks&#039;&lt;/a&gt; vom 23.01.2009 irgendwelche Vertreter der Sicherheitsbehörden in Washington behaupten, dabei wären sieben Al Qaida Kämpfer getötet worden, teilten laut des Artikels &lt;a href=&quot;http://www.iht.com/articles/2009/01/23/asia/24pstan.php&quot;&gt;Strikes in Pakistan underscore Obama&#039;s options&lt;/a&gt; der International Herald Tribune (New York Times) vom 23.01.2009 Regierungsbeamte mit, es hätte nach den Angriffen keine unmittelbaren Anzeichen gegeben, dass führende Al Qaida Mitglieder getötet wurden. Das heißt, eigentlich ist es den ausführenden Kräften und Politikern in Washington egal, ob die Angriffe tatsächlich Kämpfer der Al Qaida und Taliban ausschalten und nur diese.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie die beiden Zeitungsartikel weist der Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.acus.org/new_atlanticist/obama-orders-pakistan-drone-attacks&quot;&gt;Obama Orders Pakistan Drone Attacks&lt;/a&gt; des Atlantic Council Think Tanks vom 24.01.2009 ebenfalls darauf hin, dass Obama bereits während des Wahlkampfes bestätigt hatte, er würde nach seinem Wahlsieg militärische Einsätze für den &quot;Krieg gegen den Terror&quot; in Pakistan durchführen, wenn Geheimdienstinformationen Angriffe nahelegen und die pakistanische Regierung selbst nicht handeln würde, also auch ohne Einwilligung der Regierung Pakistans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe es wirklich satt, in Deutschland fast nur diese gequirlte Kriegs- und GWOT-Hofberichterstattung aus Zeitungen und den aufgeblasenen Mündern der sogenannten &quot;Terrorexperten&quot; hervorbrechen zu sehen. Das hat mir nach dem 11. September 2001, während und nach der Inavsion des Iraks mehr als genug gereicht. Wird zwar wahrscheinlich keiner der Gedissten lesen und als bedenkenswert für würdig befinden, aber ist mir auch egal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch:&lt;br /&gt;Telepolis - &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29123/1.html&quot;&gt;Pentagon setzt verstärkt auf Kampfdrohnen&lt;/a&gt; über den Aufbau fester militärischer Basen für Predator und Reaper Killer-Drohnen in Ostafghanistan, über den USA Today am 10. November 2008 im Artikel &lt;a href=&quot;http://www.usatoday.com/news/military/2008-11-10-uav_N.htm&quot;&gt;U.S. building bases in Afghanistan to aid drones&lt;/a&gt; berichtete. The Times am 25. November in &lt;a href=&quot;http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article5225926.ece&quot;&gt;The weapon that could backfire&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/us_and_americas/article5225966.ece&quot;&gt;Top al-Qaeda terrorist Abu Zubair al-Masri &#039;was missile target in Bush campaign for favourable legacy&#039;&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Sat, 04 Oct 2008 22:48:51 +0200</pubDate>
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    <title>Killer-Biene mit tödlichen Stacheln</title>
    <link>http://www.blog.kairaven.de/archives/1657-Killer-Biene-mit-toedlichen-Stacheln.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Rüstung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Nach den &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1656-BATS-oder-Intelligente-organische-Drohnen.html&quot;&gt;biomechanischen und &quot;organischen&quot; Vogeldrohnen&lt;/a&gt; eine weitere Umsetzung des &quot;Blended Wing&quot; Konzepts aus dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.blog.kairaven.de/archives/1276-Maschinen-fuer-den-schnellen-globalen-Kriegseinsatz.html&quot;&gt;Maschinen für den schnellen globalen Kriegseinsatz&lt;/a&gt;, das mit der X-48B Test-Drohne von Boeing erprobt wird und &amp;#8211; wenn es der Kriegshaushalt der USA hergibt &amp;#8211; nach den Wünschen der Militärs später einmal auch für unbemannte Langstreckenbomber verwendet werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den kleineren Bruder der X-48B Drohne und der Drohnenbomber der Zukunft stellt die &lt;a href=&quot;http://www.raytheon.com/capabilities/products/killerbee/index.html&quot;&gt;KillerBee&lt;/a&gt; Drohne von Raytheon und &lt;a href=&quot;http://www.swiftengineering.com/&quot;&gt;Swift Engineering&lt;/a&gt; dar, die für das &lt;a href=&quot;http://www.navair.navy.mil/pma263/stuav/stuas.html&quot;&gt;Small Tactical Unmanned Aircraft System / Tier 2 Programm&lt;/a&gt; der U. S. Marine und Navy konzipiert wurde und nach einer Reihe von Testflügen und Erprobungen von Raytheon verkauft wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ziel des STUAS / Tier II Programms ist die Entwicklung von Drohnen mittlerer Größe, die für mehrere Zwecke eingesetzt werden können: Aufklärung, optische Überwachung und Überwachung des Kommunikationsverkehrs, Zielerfassung und Zielverfolgung, Kommunikataionsrelay und später auch der Einsatz als Killer-Drohne durch Bestückung mit Lenkraketen. Zugleich müssen die Drohnen eine Flugdauer von 10 - 24 Stunden aufrechterhalten können und eine Reichweite von 50 - 100 Meilen aufweisen, um für die militärischen Verbände ständig in der Luft zu sein.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 600px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-killerbee_foto1.jpg&quot; alt=&quot;KillerBee - Organic Class-II UAV&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-killerbee_foto2.jpg&quot; alt=&quot;KillerBee KB - Organic Class-II UAV&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-killerbee_foto3.jpg&quot; alt=&quot;KillerBee KB - Organic Class-II UAV&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.raytheon.com/capabilities/products/killerbee/gallery/index.html&quot;&gt;Abbildungen&lt;/a&gt;: Raytheon.
&lt;/div&gt;
Die KillerBee Drohne hat eine Reichweite von 100 Meilen, kann in maximal 3 Kilometer Flughöhe einen Monat jeden Tag 10 Stunden oder an 10 Tagen 24 Stunden kontinuierlich fliegen &amp;#8211; auch autonom, verfügt über eine gesamte Zuladekapazität von 22 Kilogramm für Waffen oder Laserzeilerfassungsgeräte, optische und Infrarot-Videokameras, SAR-Radar, SIGINT und COMINT Module. Ihre Flügelspannweite beträgt 3 Meter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Seite von Swift Engineering zur &lt;a href=&quot;http://www.killerbeeuas.com/&quot;&gt;KillerBee Drohne&lt;/a&gt;, die sie als &quot;Organic Class-II UAV&quot; bezeichnen, finden sich weitere Informationen und eine Reihe von Videos, die die KillerBee Drohne bei Starts, im Flug und bei der Videoüberwachung aus der Luft zeigen. Für Freunde von Animationen gibt es eine Animation, die &lt;a href=&quot;http://www.killerbeeuas.com/video-scenario.shtml&quot;&gt;verschiedene Einsatzszenarien&lt;/a&gt; vorführt. Darunter der Flug im Schwarmverband, das Blenden von Gegnern auf dem Boden mittels Beschuss mit grünem Laser oder das Töten mit Lenkraketen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 600px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-killerbee_drohne1.jpg&quot; alt=&quot;KillerBee Szenarien&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-killerbee_drohne2.jpg&quot; alt=&quot;KillerBee Szenarien&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-killerbee_drohne3.jpg&quot; alt=&quot;KillerBee Szenarien&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-killerbee_drohne4.jpg&quot; alt=&quot;KillerBee Szenarien&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-killerbee_drohne5.jpg&quot; alt=&quot;KillerBee Szenarien&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-killerbee_drohne6.jpg&quot; alt=&quot;KillerBee Szenarien&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-killerbee_drohne7.jpg&quot; alt=&quot;KillerBee Szenarien&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-killerbee_drohne8.jpg&quot; alt=&quot;KillerBee Szenarien&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Noch nie ging das Töten &lt;a href=&quot;http://www.haz.de/newsroom/politik/zentral/politik/ausland/art666,699880&quot; title=&quot;Hannoversche Allgemeine - Zivile Opfer: Mindestens 16 Tote bei Angriff von US-Drohne in Pakistan&quot;&gt;so leicht von der Hand&lt;/a&gt; wie mit ferngelenkten Killer-Drohnen. Mit einer Ausweitung der automatischen Kriegsführung ist zu rechnen. Game over.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch:&lt;br /&gt;
Northrop Grumman - &lt;a href=&quot;http://www.irconnect.com/noc/press/pages/news_releases.html?d=185171&quot;&gt;Northrop Grumman&#039;s Bat(TM) Unmanned Aircraft System Successfully Completes First Flight&lt;/a&gt; (25.02.2010, die BAT &quot;KillerBee&quot; Produktlinie wurde im April 2009 von Swift durch Northrop Grumman aufgekauft) 
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    <pubDate>Fri, 03 Oct 2008 23:24:29 +0200</pubDate>
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